Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.06.2011

17:41 Uhr

Unwetter

Schwere Überschwemmungen in China

Die starken Regenfälle in China haben noch immer kein Ende gefunden. 670.000 Menschen sind vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht worden. 200 Menschen starben oder werden vermisst.

Hunderttausende Menschen mussten wegen der Überflutungen ihre Häuser verlassen. Quelle: Reuters

Hunderttausende Menschen mussten wegen der Überflutungen ihre Häuser verlassen.

PekingNach schweren Überschwemmungen sind in China rund 670.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Etwa 50 Menschen starben vermutlich in den Fluten, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Die Wassermassen trafen vor allem acht Provinzen im Osten und Süden des Landes und zerstörten dort tausende Häuser. Sintflutartige Regenfälle bedrohen die Menschen in China seit Wochen.

Nach Regierungsangaben starben seit Anfang des Monats 200 Menschen oder werden vermisst. In einer der Regionen, die von den Fluten besonders schwer betroffen war, trat ein Fluss über die Ufer. Dutzende Dörfer wurden überschwemmt und etwa 120 000 Menschen mussten die Gegend verlassen, wie staatliche Medien berichteten. Allein in dieser und der angrenzenden Provinz seien 3500 Häuser zerstört und weitere 18 000 beschädigt worden, hieß es.

Eine Besserung ist nicht in Sicht. Die chinesische Wetterbehörde gab eine Warnung der höchsten Stufe heraus - sie erwartet in den nächsten Tagen starken Regen in mehreren Regionen Zentral- und Südchinas.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×