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21.02.2015

17:02 Uhr

Urteil im Costa-Concordia-Prozess

Staatsanwaltschaft will Kapitän festnehmen

Die italienische Staatsanwaltschaft hat die Festnahme von Francesco Schettino beantragt. Der Kapitän der „Costa Concordia“ war vor wenigen Tagen zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Die Behörden sehen Fluchtgefahr.

Dem „Costa Concordia“-Kapitän droht erneut Ungemach: Er soll sofort festgenommen werden, verlangt die Staatsanwaltschaft. dpa

Francesco Schettino

Dem „Costa Concordia“-Kapitän droht erneut Ungemach: Er soll sofort festgenommen werden, verlangt die Staatsanwaltschaft.

RomZehn Tage nach der Verurteilung wegen des „Costa-Concordia“-Unglücks hat die Staatsanwaltschaft die Festnahme von Ex-Kapitän Francesco Schettino beantragt. Es bestehe Fluchtgefahr, erklärte die Behörde im toskanischen Grosseto am Samstag laut Nachrichtenagentur Ansa. Schettino war am 11. Februar wegen der Havarie des Kreuzfahrtschiffes mit 32 Toten zu 16 Jahren Haft verurteilt worden.

Da er aber in Berufung geht, blieb er aber auf freiem Fuß. Das Gericht in Grosseto hatte bei der Urteilsverkündung die sofortige Festnahme abgelehnt.

„Costa Concordia“

Gekentert

Am 13. Januar 2012.

Größe

290 Meter lang, 35 Meter breit

Geschwindigkeit

23 Knoten (43 Stundenkilometer)

Menschen an Bord

4200

Unglücksursache

Kollision mit einem Felsen im Mittelmeer

Folgen

Riss in der Bordwand, kentern, nun droht das Schiff abzurutschen.

Opfer

Mindestens sieben Tote und mindestens 29 Vermisste.

Von

dpa

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