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30.01.2009

13:49 Uhr

Urteil

Schweißfüße kein Grund für Hausverbot

Selbst besonders stark riechende Schweißfüße sind kein hinreichender Grund, um deren Besitzer das Studium an einer holländischen Universität zu verweigern. Das entschied jetzt ein Gericht in Rotterdam, wie die Zeitung "De Telegraaf" am Freitag berichtete.

Stein des Anstoßes: Übel riechende Füße. Foto: dpa dpa

Stein des Anstoßes: Übel riechende Füße. Foto: dpa

HB AMSTERDAM. Die dortige Erasmus-Universität sei verpflichtet worden, den bei Studenten und Lehrkörper gleichermaßen gefürchteten "Schweißfuß-Mann" Teunis T. als Philosophiestudenten zu akzeptieren.

T. war 1998 wegen "Geruchsbelästigung" Campus-Verbot erteilt worden, nachdem er sich im Lesesaal und anderen öffentlichen Räumen der Uni immer wieder die Schuhe ausgezogen hatte. Aus demselben Grund hatte ihm laut "De Telegraaf" im Jahr 2002 auch die Bibliothek der Universität von Delft Hausverbot erteilt. Immerhin könnte die Erasmus-Uni nun etliche Bücher wiederbekommen, die T. wegen des Campus-Verbots nicht zurückgebracht hatte. Ob er die Bußgelder von mittlerweile 4200 Euro bezahlen muss, ist unklar.

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