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20.02.2014

13:49 Uhr

US-Eliteuniversität

Harvard erhält Spende von 150 Millionen Dollar

Der Milliardär und Harvard-Absolvent Kenneth Griffin hat seiner alten Uni 150 Millionen Dollar (109 Millionen Euro) gespendet. Es ist die größte Einzelspende in der Geschichte der Eliteuniversität.

Kenneth GriffinDer 45-jährige Griffin stand im vergangenen Jahr auf der Gewinnerseite, wenn auch nicht so stark wie in den Jahren davor. Obwohl seine Hedgefonds-Firma Citadel nur einer mäßige Performance am US-Aktienmarkt aufweisen konnte, brachten die wichtigsten Fonds mit 19,25 Prozent ordentlich Rendite. 2012 waren es noch 25 Prozent. Von sich reden machte der Manager durch seine 150 Millionen Dollar schwere Spende an die Uni Harvard. Das Geld soll finanziell schwachen Studenten zugute kommen. Gesellschaft: Citadel Verdienst 2013: 950 Millionen Dollar Reuters

Kenneth Griffin

Der 45-jährige Griffin stand im vergangenen Jahr auf der Gewinnerseite, wenn auch nicht so stark wie in den Jahren davor. Obwohl seine Hedgefonds-Firma Citadel nur einer mäßige Performance am US-Aktienmarkt aufweisen konnte, brachten die wichtigsten Fonds mit 19,25 Prozent ordentlich Rendite. 2012 waren es noch 25 Prozent. Von sich reden machte der Manager durch seine 150 Millionen Dollar schwere Spende an die Uni Harvard. Das Geld soll finanziell schwachen Studenten zugute kommen.

Gesellschaft: Citadel

Verdienst 2013: 950 Millionen Dollar

CambridgeDie US-Eliteuniversität Harvard hat die größte Einzelspende ihrer Geschichte erhalten. Der Milliardär und Harvard-Absolvent Kenneth Griffin zahlte 150 Millionen Dollar (109 Millionen Euro) an seine Alma Mater, wie die Universität am Mittwoch (Ortszeit) bekanntgab. Das Geld solle vor allem für Stipendien für Studenten verwendet werden, die sich die Ivy-League-Universität sonst nicht leisten könnten.

Laut Harvard würden von dem Geld bis zu 800 Studenten pro Jahr profitieren. Griffins „außergewöhnliche Philanthropie öffnet die Tore von Harvard für die begabtesten Studenten der Welt noch weiter, unabhängig von ihren finanziellen Umständen“, sagte Harvard-Präsident Drew Gilpin Faust. Griffin, der Gründer des Hedgefonds-Management-Unternehmens Citadel, bezeichnete seine Spende als „Investition in die nächste Generation von Führungskräften“.

Griffin begann seine Karriere in der Investmentbranche von seinem Studentenzimmer in Harvard aus. 1989 schloss er sein Studium dort ab, Citadel gründete er im Jahr darauf.

Von

ap

Kommentare (1)

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PeterKock

20.02.2014, 15:27 Uhr

Sonst hat doch Middelhoff von Arcandor-Geld ( Karstadt-Quelle ) immer fleißig gespendet. Soagar noch ein paar Tage vor dem Konkurs. Guter Mann ... vertrauensvoll und sehr verläßlich zugleich .....aus Harvard-Sicht.

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