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03.03.2012

08:55 Uhr

USA

Mindestens 28 Tote nach Tornado-Serie

Spur der Zerstörung im der Mitte der USA: 85 Wirbelstürme rasten am Freitag über mehrere Bundesstaaten hinweg. Allein in Indiana starben 14 Menschen, insgesamt viel die Opferzahl noch viel höher aus.

Zahlreiche Tote durch Tornados

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WashingtonEine Serie von über 85 Tornados hat am Freitag zentrale Bundesstaaten der USA von Alabama bis Indiana heimgesucht. Nach Berichten des Senders Weather Channel kamen mindestens 28 Menschen ums Leben. Der nationale Wetterdienst sprach von einem „gewaltigen Ausbruch“ und gab Tornadowarnungen für mindestens sieben Bundesstaaten heraus. Mit am schwersten betroffen war Indiana, wo den Berichten zufolge 14 Menschen ums Leben kamen. zwölf Tote gab es laut Weather Channel in Kentucky und zwei in Ohio.

Im Süden von Indiana wurden die beiden Ortschaften Marysville und Henrysville mit jeweils rund 2000 Einwohnern besonders schwer von den Stürmen getroffen. Marysville sei quasi dem Erdboden gleichgemacht worden, hieß es. Allein in diesem Gebiet seien acht Menschen ums Leben gekommen.

In der Schule von Henrysville hatten die Schüler noch in ihren Klassen gesessen, als der Sturm über den Ort hereinbrach. Alle hätten überlebt, nur einige seien leicht verletzt worden, teile das Büro des örtlichen Sheriffs mit. In der Stadt habe es schwere Schäden gegeben.

Das Rote Kreuz öffnete allein in Indiana drei Notunterkünfte. Der Gouverneur des US-Bundesstaats, Mitch Daniels, sagte US-Medien zufolge, erst am Samstag sei eine abschließende Bestandsaufnahme möglich. Daniels werde am Samstagmorgen in dem Katastrophengebiet erwartet, hieß es. Im benachbarten Kentucky rief Gouverneur Steve Beshear den landesweiten Notstand aus.

Die Unwetterfront habe sich bis in die Südstaaten Alabama, Kentucky und Tennessee erstreckt. Eine über einen Kilometer lange Schneise der Verwüstung hätten die Wirbelstürme bei Chattanooga (Tennessee) geschlagen. Dutzende Häuser seien zerstört worden. Zwei Twister hätten im Nordosten Alabamas zugeschlagen, dort seien unter anderem ein Gefängnis sowie eine Schule getroffen worden.

Erst kürzlich waren bis zu 20 Tornados über die Bundesstaaten Illinois, Missouri im Mittleren Westen sowie über Tennessee hinweggefegt. Mindestens zwölf Menschen starben, Hunderte wurden verletzt, Tausende obdachlos. Die Stürme wüteten vor allem in Illinois und Missouri.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Joachim

03.03.2012, 09:10 Uhr

Es ist nur schwer zu verstehen, warum in solch gefährteten Gebieten immer noch leichte Holzhütten gebaut werden und keine festen massieve Häuser. Aus Schaden sollte man doch langsam mal Klug werden.

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