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15.04.2012

18:04 Uhr

USA

Tornado-Serie bringt Tod und Zerstörung

Wieder haben Tornados Teile der USA heimgesucht. Fünf Menschen starben im mittleren Westen durch die schweren Stürme - und die Serie der Wirbelstürme scheint noch nicht beendet.

Tornados wüten in den USA

Video: Tornados wüten in den USA

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Washington/Oklahoma CityEine Serie von rund 100 Tornados und eindringliche Warnungen vor weiteren extrem gefährlichen Stürmen haben die mittleren Staaten der USA in Angst und Schrecken versetzt. Der schwerste Wirbelsturm traf am Sonntag Oklahoma: Fünf Menschen kamen hier ums Leben.

Der Tornado sei in den frühen Morgenstunden auf die Ortschaft Woodward im Nordwesten Oklahomas getroffen, erklärte der regionale Katastrophenschutz. Der Bürgermeister des Ortes sagte, die Bewohner seien nicht vor dem Tornado gewarnt worden. Zu den Toten zählten zwei Kinder in einer Wohnmobil-Siedlung, hieß es unter Berufung auf das staatliche Gerichtsmedizinische Institut weiter.

Die Tornados hatten Woodward kurz nach Mitternacht getroffen, als die meisten Menschen schliefen. „Wir hatten vorher einen kleineren Tornado und alle Sirenen haben geheult. Als dieser kam, haben unsere Sirenen nicht funktioniert. Wir hatten keine gute Sturmwarnung“, sagte Roscoe Hill. Für die Obdachlosen wurde eine Notunterkunft in einer Kirche eingerichtet. Mehr als 8.000 Einwohner - etwa zwei Drittel der Stadt - waren ohne Strom.37 Menschen seien verletzt worden, mehrere von ihnen schwer. Der westliche Teil des kleinen Ortes wurde völlig zerstört.

Tornados wüteten am Samstag auch in Iowa, Kansas und Nebraska. Zumeist suchten sie den Medien zufolge aber spärlich bewohnte Gebiete bei Tageslicht heim. Die Menschen hätten die Chance gehabt, Schutz zu suchen. So sei etwa Thurman in Iowa mit seinen 300 Bewohnern rechtzeitig evakuiert worden, bevor ein Tornado bis zu 90 Prozent des Ortes dem Erdboden gleichgemacht habe.

Der Gouverneur von Kansas, Sam Brownback, rief in seinem Staat den Notstand aus. Damit können rasch Mittel für die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten freigesetzt werden. Brownback sagte dem Sender CNN am Sonntag, allein in seinem Staat habe es Berichte über 97 Tornados gegeben. Es sei viel zerstört worden, aber anscheinend niemand ums Leben gekommen - auch dank rechtzeitiger und präziser Frühwarnungen des Nationalen Wetterdienstes.

Dem CNN-Bericht zufolge trafen beim Wetterdienst bis Sonntagmorgen insgesamt 120 Tornado-Meldungen ein. Zugleich wurde vor möglichen neuen Stürmen am Sonntag gewarnt, allerdings in geringeren Ausmaßen.

Erst Anfang März waren bei einer Serie von über 100 Tornados in den USA mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Wirbelstürme hatten in mehreren Bundesstaaten in der Mitte und im Süden der USA eine Schneise der Verwüstung geschlagen.

Kommentare (2)

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HARPP

15.04.2012, 17:09 Uhr

Kann dies der Verursacher sein?

http://www.youtube.com/watch?v=5FcpOIsVx20

Brasil

16.04.2012, 01:27 Uhr

Kann nicht, sondern IST die Ursache und nicht nur dieses abnormen Ereignisses!

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