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09.08.2011

12:31 Uhr

Verbraucheranalyse

Mehr Taschengeld für die Kleinen

Laut einer Studie bekommen Kinder in Deutschland wieder mehr Taschengeld. 24,80 Euro stecken Eltern den 6- bis 13-Jährigen 2011 im Durchschnitt jeden Monat zu. Das ist fast soviel wie im Rekordjahr 2008.

Bei den Vier- und Fünfjährigen bekommen bereits die Hälfte eigenes Geld - im Durchschnitt sind das 12,11 Euro im Monat.  Quelle: dpa

Bei den Vier- und Fünfjährigen bekommen bereits die Hälfte eigenes Geld - im Durchschnitt sind das 12,11 Euro im Monat. 

BerlinKinder in Deutschland können sich über mehr Taschengeld freuen. Viele Eltern sind bereit, dem Nachwuchs wieder etwas mehr für Süßigkeiten, Zeitschriften oder Spielzeug zu geben. Das geht aus einer Studie hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Nach zwei Jahren mit eher knapperer Kasse bekommen die 6- bis 13-Jährigen 2011 im Durchschnitt jeden Monat 24,80 Euro. Das ist fast soviel wie im Rekordjahr 2008, als das Taschengeld bei 25 Euro im Monat lag. 

Für die KidsVerbraucher Analyse 2011 hat der Egmont Ehapa Verlag auch erstmals Vorschulkinder befragen lassen. In dieser Gruppe der 4- und 5-Jährigen bekommt bereits die Hälfte (51 Prozent) eigenes Geld - im Durchschnitt sind das 12,11 Euro im Monat. 

Das meiste Taschengeld fließt in Süßigkeiten, Kekse oder Kaugummi, in Comics oder wird für Eis und Getränke ausgegeben. Insgesamt werden Kinder in Deutschland in diesem Jahr 1,67 Milliarden Euro Taschengeld bekommen. Im Vorjahr waren das noch 1,58 Milliarden Euro. 

Für die Studie hat der Egmont Ehapa Verlag („Micky Maus“) 2122 Kinder und jeweils einen Elternteil aus allen Einkommens- und Bildungsschichten befragt. Die Ergebnisse seien für die 7,5 Millionen deutschsprachigen Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren repräsentativ.

Von

dpa

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