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29.01.2007

14:24 Uhr

Verdacht bestätigt

Vogelgrippevirus H5N1 in Ungarn

In Ungarn ist europaweit erstmals in diesem Winter das auch für Menschen gefährliche Vogelgrippevirus H5N1 nachgewiesen worden. Tausende Tiere sind bereits getötet worden – Menschen wurden bisher nicht infiziert.

HB BRÜSSEL/BUDAPEST. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte am Montag in Brüssel, das EU-Referenzlabor im britischen Weybridge bei London habe einen entsprechenden Verdacht bestätigt. In einem Betrieb im Südosten Ungarns waren 90 Tiere an dem Virus gestorben, 3 265 weitere Tiere waren vorsorglich getötet worden. Die ungarischen Behörden hatten umgehend weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Menschen wurden nicht infiziert.

Indessen wurden am Wochenende in einem weiteren Gehöft im Südosten Ungarns verendete Gänse gefunden, deren Symptome auf eine mögliche Vogelgrippe-Erkrankung hindeuteten. Die Behörden ordneten die Keulung von 9 400 Gänsen an.

In der Region war in der vergangenen Woche der Vogelgrippe-Erreger H5N1 entdeckt worden. 3 300 Gänse eines Hofs wurden daraufhin gekeult. Es war der erste Fall von Vogelgrippe in der EU seit August 2006. In Ungarn war im Februar 2006 erstmals Vogelgrippe bei Wildvögeln entdeckt worden. Der erste Fall bei kommerziell gezüchtetem Geflügel wurde dann im Juni bestätigt.

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