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25.03.2014

01:57 Uhr

Verschollene Maschine

China fordert Antworten von Malaysia

China wird ungeduldig: Malaysia solle detaillierte Beweise vorlegen, dass die verschollene Malaysia-Airlines-Maschine wirklich über dem Indischen Ozean abgestürzt ist. Schlechtes Wetter behindert die die Sucharbeiten.

Die Suche nach der verschollenen Maschine von Malaysia Airlines geht weiter. AFP

Die Suche nach der verschollenen Maschine von Malaysia Airlines geht weiter.

PekingChina hat Malaysia aufgefordert, die Satellitenbilder herauszugeben, die nach malaysischen Regierungsangaben einen Absturz des vermissten Fluges MH370 über dem Indischen Ozean belegen.

Der chinesische Vizeaußenminister Xie Hangsheng verlangte am Montag bei einem Treffen mit dem malaysischen Botschafter in Peking, Iskandar Bin Sarudin, "detailierte Beweise".

Malaysias Regierungschef Najib Rajak hatte zuvor bekanntgegeben, dass das Flugzeug im Südlichen Indischen Ozean ins Meer gestürzt sei. Dies habe die Analyse neuer Satellitenbilder ergeben. Nach Angaben der Fluggesellschaft Malaysia Airlines liegt die Absturzzone "westlich von Perth".

"Wir fordern die malaysische Seite auf, die detaillierten Beweise zu nennen, die sie zu dieser Beurteilung veranlasst hat, und alle relevanten Informationen und Beweise über die Analyse der Satellitendaten zur Verfügung zu stellen", sagte Xie laut einer auf der Website des chinesischen Außenministeriums veröffentlichten Erklärung.

China will laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua weitere Schiffe entsenden, um die Suche nach dem Wrack zu unterstützen. Sechs chinesische Schiffe sind bereits im Einsatz.

Die Suche nach Wrackteilen des abgestürzten malaysischen Passagierflugzeugs ist wegen schlechten Wetters vorübergehend ausgesetzt worden. Aufgrund des starken Seegangs, Windböen in Sturmstärke und tiefliegenden Wolken ruhe die Suche im südlichen Indischen Ozean für 24 Stunden, teilte die australische Schifffahrtsbehörde AMSA am Dienstag mit.

Die Boeing 777 war am 8. März von den Radarschirmen verschwunden. An Bord waren 239 Insassen, zwei Drittel davon Chinesen. Angehörige der chinesischen Passagiere hatten in den vergangenen Wochen wiederholt über die schlechte Informationspolitik Malaysias protestiert.

Am Montag versprach Malaysia Airlines den Angehörigen der Insassen, sie zu dem Suchgebiet zu bringen. Dies werde geschehen, sobald es eine Genehmigung der Ermittlungsbehörden gebe, versprach die Fluggesellschaft.

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