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30.12.2014

07:33 Uhr

Verschollener Air-Asia-Flug

Wrackteile stammen vom Unglücksflug

Die Helfer haben bei ihrer Suche nach dem verschwundenen Air-Asia-Flugzeug Wrackteile im Meer entdeckt. Auch Rauch wurde gesichtet.

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Blackbox sendet Signale: Wird der verschollene Airbus gefunden?

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Jakarta/WashingtonBei der Suche nach dem seit Sonntag vermissten Flugzeug in Südostasien sind Gegenstände gefunden worden, die nach Einschätzung der Rettungskräfte zu der Air-Asia-Maschine gehören könnten. Dies teilte die indonesische Einsatzleitung am Dienstag mit

Ein indonesisches Militärflugzeug habe in der Nähe der Insel Borneo aus der Luft weiße, rote und schwarze Gegenstände entdeckt, sagte ein Sprecher. Darunter sei auch ein Stück, das wie eine Schwimmweste aussehe. Nach Medienberichten könnte es sich bei einem der Objekte auch um eine Notrutsche handeln. Die Luftwaffe habe Hubschrauber entsandt, um das zu klären, sagte ein Sprecher in Jakarta. Der Helikopter würde die Teile zur Einsatzzentrale nach Belitung bringen. Der Fundort liege rund 105 Meilen südlich von Pangkalan Bun.

Schwarzes Jahr für die zivile Luftfahrt

Schwarzes Jahr

Bei Luftfahrtkatastrophen waren in diesem Jahr zuvor bereits mehr als 700 Menschen ums Leben gekommen. Damit starben allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres mehr als drei Mal so viele Menschen bei Flugzeugunglücken wie im gesamten Jahr 2013. Laut der Europäischen Agentur für Flugsicherheit in Köln war 2013 aber auch ein besonders sicheres Jahr: Bei 17 Unfällen starben insgesamt 224 Menschen. Zwischen 2003 und 2012 starben bei Flugzeugunglücken demnach im Schnitt jährlich 703.

Quelle: AFP

8. März

Die schwarze Serie beginnt am 8. März: Eine Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines verschwindet 50 Minuten nach dem Start in Kuala Lumpur Richtung Peking von den Radarschirmen. An Bord von Flug MH370 sind 227 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder. Trotz einer gigantischen Suchaktion fehlt bis heute jede Spur von der Maschine. Vermutet wird, dass sie in den Indischen Ozean stürzte.

17. Juli

Rund vier Monate später trifft es erneut Malaysia Airlines: Am 17. Juli stürzt über der umkämpften Ostukraine eine Boeing 777 mit 298 Menschen an Bord ab. Die Maschine war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Vermutet wird, dass das Flugzeug von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Die ukrainische Regierung und die prorussischen Rebellen in der Ostukraine machen sich gegenseitig dafür verantwortlich.

23. Juli

Sechs Tage nach dem Crash der Malaysia-Airlines-Boeing kommen in Taiwan 48 Menschen ums Leben, als ein Passagierflugzeug der TransAsia Airways bei stürmischem Wetter nach einem missglückten Landemanöver abstürzt. Zehn der 58 Insassen überleben das Unglück.

24. Juli

Nur einen Tag später verschwindet eine Maschine der algerischen Fluggesellschaft Air Algérie auf dem Weg von Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou nach Algier. Das Wrack der McDonnell Douglas 83 wird in Mali entdeckt. Von 118 Menschen an Bord überlebt keiner das Unglück. Paris vermutet schlechtes Wetter als Unglücksursache.

28. Dezember

Acht Monate nach dem Verschwinden von Flug MH370 bricht erneut jeder Kontakt zu einem malaysischen Passagierflugzeug ab. Ein Flugzeug der Air Asia mit 162 Menschen an Bord verschwand auf dem Weg von der indonesischen Insel Java nach Singapur von den Radarschirmen. Zuvor hatte der Pilot des Airbus A320-200 die indonesische Luftverkehrskontrolle wegen schlechten Wetters um eine Änderung der Flugroute gebeten. Wenige Tage später werden Leichen und Trümmerteile entdeckt.

Nach dem Flugzeug mit 162 Personen an Bord wird seit seinem Verschwinden auf dem Flug von Indonesien nach Singapur intensiv gesucht. Die Unsicherheit ist groß: Bereits am Montag waren Objekte und Ölspuren gesichtet worden, die aber letztlich offenbar doch nichts mit dem Flugzeug zu tun hatten.

Medienberichten zufolge wurde auch Rauch entdeckt. Flugzeuge seien unterwegs, um die Stelle auf der Insel Belitung zu untersuchen, berichteten mehrere Fernsehsender am Dienstag. Flug QZ 8501 mit 162 Menschen an Bord war am Sonntagmorgen auf dem Weg von Surabaya in Indonesien nach Singapur vom Radar verschwunden. Seitdem fehlt von dem Airbus A320 jede Spur.

Die Suche nach dem in Indonesien verschwundenen Flieger wird nun ausgeweitet. Es werde in einem größeren Gebiet als bislang nach dem seit Sonntag vermissten Airbus A320 gesucht, teilte der Chef der Such- und Rettungsbehörde, Bambang Sulistyo, am Dienstag mit. Erste Spuren verliefen im Sande: eine vermeintliche Ölspur 100 Seemeilen vor der Insel Belitung konnte nicht als Flugbenzin identifiziert werden, wie Sulistyo sagte. Auch eine Rauchfahne auf Belitung führte nicht zu der Maschine.

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