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06.03.2014

10:23 Uhr

Virtuelle Währung in der Krise

Bitcoin-Börsenchefin tot aufgefunden

Die virtuelle Währung Bitcoins kriselt. An Börsenplätzen sind Wechsel verschwunden, Kurse schwanken, Online-Handelsplattformen gehen offline. Nun wurde eine offenbar depressive Börsenchefin in Singapur tot aufgefunden.

Internet-Währung Bitcoin: Sie konnte die hohen Erwartungen in letzter Zeit nicht erfüllen. Nun scheinen erste Entscheider im Umfeld des Bitcoin-Handels die Nerven zu verlieren. Reuters

Internet-Währung Bitcoin: Sie konnte die hohen Erwartungen in letzter Zeit nicht erfüllen. Nun scheinen erste Entscheider im Umfeld des Bitcoin-Handels die Nerven zu verlieren.

SingapurDie Chefin einer Börse für die Internet-Währung Bitcoin ist in ihrer Wohnung in Singapur tot aufgefunden worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, gibt es keine Hinweise auf ein Verbrechen. Die 28-jährige Autumn Radtke aus den USA starb den Angaben zufolge bereits Ende Februar. Ihr Unternehmen First Meta, das Nutzern den Handel mit Internet-Währungen wie Bitcoin ermöglicht, zeigte sich „geschockt und traurig über den tragischen Verlust“.

Die Internetwährung Bitcoin hatte kürzlich mit dem Zusammenbruch der virtuellen Börse Mt. Gox in Tokio einen herben Rückschlag erlitten. Radtke selbst galt als jemand, der stark an die Zukunft virtueller Währungen glaubte. Vor ihrem Tod hatte sie auf ihrer Facebook-Seite mit einem Link auf einen Artikel verwiesen, in dem es um Unternehmer ging, die an Depressionen leiden. Darüber setzte sie als Kommentar „Alles hat seinen Preis.“

Von

ap

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

06.03.2014, 10:54 Uhr

Wenn schon deutsche Behörden seit Wochen offiziell vor dem Bitcoin Mist warnen, sollten auch dem letzten Spielejunkie mal ein Licht aufgehen.
Wer es dann immer noch besser weiß und in diese offenkundige Nichtwährung investiert, ist selber schuld. No mercy...nur viel Hohngelächter meinerseits.

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06.03.2014, 11:47 Uhr

Das Vertrauen in Bitcoin ist in Mathematik begründet, nicht in Institutionen. Wenn man irgendeine Lehre aus dem MtGox Debakel ziehen kann dann die: Traue keinen zentralisierten Institutionen. Die Deutsche Bank war auch mal kurzzeitig pleite und hat sich durchgemogelt - derartiges Verhalten ist also keineswegs auf die Bitcoin Welt beschränkt.

Was das Hohngelächter angeht: Schau mal auf die Kurse. Und was diesen Witz auf Rädchen mit Namen Euro angeht: Wir werden noch einen Kurs von 1:1Mrd erleben. Und es muss nicht sein, dass ein Bitcoin bis dahin viel mehr kaufen kann als heute. Spätestens wenn das Renten-Ponzi kollabiert, ist es so weit.

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06.03.2014, 12:05 Uhr

Hohngelächter also. Es hat schon seinen Grund, warum das deutsche Wort "Schadenfreude" nicht nur in Deutschland, sondern auch im Rest der Welt benutzt wird: Es ist ein deutsches Konzept.

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