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31.12.2011

13:36 Uhr

Virus H5N1

Chinese stirbt an Vogelgrippe

Nach 18 Monaten Ruhe ist nun erstmals wieder ein Mensch nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. In weniger als zehn Tagen wurden in China deshalb mehr als 19.000 Vögel notgeschlachtet.

Desinfektion von Fahrrädern und Fußgängern im verseuchten Gebiet beim Vogelgrippe-Ausbruch 2005. dpa

Desinfektion von Fahrrädern und Fußgängern im verseuchten Gebiet beim Vogelgrippe-Ausbruch 2005.

PekingEin mit dem Vogelgrippevirus H5N1 infizierter Chinese ist am Samstag in einem Krankenhaus in der Stadt Shenzhen gestorben. Der 39-jährige Busfahrer habe seit dem 21.Dezember Fieber gehabt und sei am 25. Dezember in die Klinik in der an der Grenze zu Hongkong gelegenen Stadt eingeliefert worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Den Angaben zufolge wurden 120 Personen, die engen Kontakt mit dem verstorbenen Patienten gehabt hatten, ebenfalls auf das Virus getestet. Keiner von ihnen habe jedoch entsprechende Symptome gezeigt.

Vor einer Woche war das Virus bei zwei toten Vögeln in Hongkong nachgewiesen worden. In der Folge wurden am 21. Dezember mehr als 19.000 Vögel notgeschlachtet. H5N1 überträgt sich nur selten auf den Menschen, und in der Regel auch nur dann, wenn enger Kontakt zu erkrankten Tieren besteht. Dies war bei dem 39-Jährigen in dem Monat bis zu seiner Erkrankung offenbar nicht der Fall gewesen. Wenn eine Infektion beim Menschen vorliegt, endet sie in etwa 60 Prozent der Fälle tödlich.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei über den jüngsten Fall in Shenzhen informiert worden, teilten die örtlichen Behörden weiter mit. Nach Angaben der WHO sind weltweit bisher 336 Menschen nachweislich an der Vogelgrippe gestorben, 26 davon in China. Zuletzt war im Juni 2010 in der zentralen Provinz Hubei eine 22-Jährige nach engem Kontakt mit krankem und totem Federvieh an der Vogelgrippe gestorben.

Von

dapd

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

31.12.2011, 14:38 Uhr

Und wir vernichten unsere Impfstoffe !!!

Finger_drauf

31.12.2011, 15:02 Uhr

Alle Achtung, hat sich bei den Medien doch noch jemand daran erinnert, daß es die Vogelgrippe auch mal gegeben hat.
Und da dieser Panikmacher in der Vergangenheit die Labilen und Beeinflussbaren kräftig verunsichert hat, kann man ihn doch gerne wieder verwenden. Denn es geht schon lange nicht mehr um Information, sondern es geht nur noch um Verunsicherung.

Anders ist es nicht zu erklären, daß der Tod eines Chinesen den Weg in die Schmierblätter findet.

Anregung: In Deuschland sterben jedes Jahr über 850.000 Menschen. Damit könnte man jede Menge knallige Überschriften produzieren.
Wie wäre es mal mit einer Artikelserie über das krankhafte Verhalten der Medienfritzen jeden Dreck zum Jahrhundertereignis hochzuschreiben? Vielleicht kann man diese üble Krankheit nur dadurch ausrotten, daß man alle Befallenen auf den Scheiterhaufen wirft. das Übel muß an der Wurzel ausgerottet werden.

Durchblicker

31.12.2011, 16:38 Uhr

An den Impfungen sind hunderte, wenn nicht gar tausende gestorben, enthält der Impfstoff starke Gifte wie Quecksilber. In Finnland sind viele Menschen seitdem behindert. Diese Meldungen tauchen bei uns kaum auf. Warum nur?

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