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05.04.2006

10:09 Uhr

Vor der Küste Somalias

Piraten kapern Fischerboot

Mutmaßliche Piraten haben vor der Küste Somalias ein südkoreanisches Fischerboot mit 25 Besatzungsmitgliedern in ihre Gewalt gebracht.

HB SOEUL. Die südkoreanische Regierung versuche zurzeit, Informationen über die Entführer zu erhalten und mit ihnen Kontakt aufzunehmen, teilte das Außenministerium in Seoul am Mittwoch mit. Forderungen für die Freilassung der verschleppten Crew seien bisher nicht bekannt geworden. Der Vorfall habe sich am Dienstag in internationalen Gewässern ereignet.

Der Kapitän des verschleppten Fischerbootes teilte nach Angaben des Schiffseigners Dongwon Fisheries über Funk mit, eine Gruppe von acht Piraten habe das Boot bestiegen und die Besatzung mit Waffen bedroht, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Sie wollten das Schiff in den somalischen Hafenort Obbia bringen. Alle Besatzungsmitglieder seien unverletzt.

Die Gewässer vor der Küste Somalias sind bekannt für ihre verbreitete Piraterie. Im März hatten Piraten nach Angaben der US- Marine zwei amerikanische Kriegsschiffe vor Somalia angegriffen. Die US-Schiffe waren Teil eines multinationalen Einsatzkommandos, das internationale Gewässer kontrolliert, um die Sicherheit für die kommerzielle Schifffahrt zu gewährleisten.

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