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05.07.2012

14:30 Uhr

Vor Olympia

Polizei nimmt sechs Terrorverdächtige in London fest

In London sind sechs Terrorverdächtige festgenommen worden. Nach ersten Einschätzungen besteht aber keine Verbindung zu den Olympischen Spielen, die in knapp drei Wochen losgehen.

In knapp drei Wochen gehen die Olympischen Spiele in London los. dapd

In knapp drei Wochen gehen die Olympischen Spiele in London los.

LondonDrei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele hat die Polizei in London sechs Terrorverdächtige verhaftet. Fünf Männer und eine Frau stünden im Verdacht, Anschläge geplant zu haben, teilte die Polizei am Donnerstag weiter mit. Die Razzia, bei der die Verdächtigen aufgespürt worden seien, stehe aber nicht im Zusammenhang mit Olympia. Vielmehr habe es sich um eine seit längerem geplante Operation der Geheimdienste gehandelt. Für Aufsehen sorgte zudem die Sperrung einer Autobahn nahe der zweitgrößten Stadt Birmingham durch eine Spezialeinheit der Polizei. Der Vorfall hatte aber offenbar keine Verbindung mit den Festnahmen der Terrorverdächtigen.

Die Olympischen Sommerspiele in der britischen Hauptstadt beginnen am 27. Juli. Die Sicherheitskräfte sind daher in erhöhter Alarmbereitschaft. Vor sieben Jahren hatten Selbstmordattentäter des Terrornetz Al-Kaida in London bei koordinierten Anschlägen auf öffentliche Verkehrsmittel 52 Menschen getötet. Als enger Verbündeter der USA steht Großbritannien besonders im Fadenkreuz von Islamisten.

Nach Angaben der Polizei wird den sechs Verdächtigen "die Beauftragung, Vorbereitung oder Anstiftung zu Terror-Akten" zur Last gelegt. Sie seien zwischen 18 und 30 Jahren alt und im Osten und Westen von London festgenommen worden. Insgesamt seien acht Wohnungen durchsucht worden. Einer der Verdächtigen sei mit Hilfe eines Elektroschockgeräts festgehalten worden. Eine Behandlung im Krankenhaus sei jedoch nicht erforderlich gewesen.

Der Vorfall nahe Birmingham ging auf den Passagier in einem Bus zurück, der sich nach Aussagen von Mitreisenden auffällig verhalten haben soll. Der Betreiber Megabus bestätigte, dass der Mann auf dem Weg von Preston nach London gewesen sei. Alle Passagiere hätten inzwischen den Bus verlassen. Auf Bildern eines TV-Hubschraubers waren etwa 30 Menschen zu sehen, die auf der gesperrten Fahrbahn von Polizisten umstellt in einer Reihe warteten. Nach Angaben der BBC war auch ein Team von Bombenentschärfern vor Ort. (Reporter: Tim Castle und Phil Noble; geschrieben von Michael Nienaber; redigiert von Petra Jasper)


Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

05.07.2012, 19:26 Uhr

Ueberaschend ist so eine Meldung längst nicht schließlich suchen sich Terroristen aller Coleur immer Anlässe wo sie viele Menschen anfinden um so viel Schaden wie möglich anzurichten.
Denke es wird ähnliche Meldungen geben

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