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20.07.2017

13:27 Uhr

Wegen Terrorangst

Lieferverkehr auf Wiesn wird stärker kontrolliert

Nach Terroranschlägen mit Lastwagen werden die Kontrollen beim Oktoberfest in München noch weiter erhöht. Besucher dürfen demnach morgens erst auf die Wiesn, wenn der Lieferverkehr das Gelände verlassen hat.

Sämtliche Fahrer und Mitfahrer der Lieferwagen sollen Sicherheitsüberprüfungen unterzogen werden. dpa

Sicherheitsmaßnahmen für das Oktoberfest

Sämtliche Fahrer und Mitfahrer der Lieferwagen sollen Sicherheitsüberprüfungen unterzogen werden.

MünchenMit noch strikteren Kontrollen des Lieferverkehrs auf dem Oktoberfest will die Stadt München die Sicherheit auf dem größten Volksfest der Welt weiter erhöhen. Nach den Terroranschlägen mit Lastwagen in Nizza, in Berlin und in London sollen sämtliche Fahrer und Mitfahrer vorher einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden.

Zudem sollen Lieferverkehr und Besucherströme am Morgen entzerrt werden, wie ein Sprecher der Kreisverwaltung am Donnerstag sagte. Besucher dürfen demnach morgens erst auf die Wiesn, wenn der Lieferverkehr das Gelände verlassen hat. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet.

Bereits beschlossen ist eine neue Lautsprecheranlage für Warndurchsagen. Auch eine optimierte Videoüberwachung mit besseren Kameras, Bodycams für Polizeibeamte und ein polizeiinterner Messenger-Dienst sollen das Oktoberfest noch sicherer machen.

Wie schon im Vorjahr wird das Festgelände rundum umzäunt, es gibt Zugangskontrollen und ein Verbot großer Taschen. Die Wiesn beginnt dieses Jahr am 16. September mitten im Endspurt der Bundestagswahl, die dann auf das zweite Festwochenende fällt. Manche Sicherheitsexperten sehen hierdurch ein zusätzliches Risiko.

Von

dpa

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