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06.01.2010

12:40 Uhr

Weißes Wochenende

Schneefront nimmt Kurs auf Deutschland

Die Aussichten für das kommende Wochenende sind weiß: Selbst im Flachland können bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fallen, die Temperaturen verharren unterhalb des Gefrierpunkts. In den europäischen Nachbarländern ist das Chaos schon perfekt, in Großbritannien und Italien ist der Verkehr größtenteils zusammengebrochen. Doch der Winter hat auch seine schönen Seiten.

Streusalz ist in manchen Teilen der Republik schon knapp. dpa

Streusalz ist in manchen Teilen der Republik schon knapp.

HB HAMBURG. Die Eiseskälte hat große Teile Europas weiter fest im Griff. Schnee und Glätte führten am Mittwoch zu einem Verkehrschaos, Schulen blieben geschlossen und Stromausfälle drohten. In vielen Regionen Deutschlands soll es auch am Freitag kräftig schneien. Hinzu kommt ein stürmischer Wind, der zu Schneeverwehungen führen kann. Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) spricht von einer "brisanten Mischung". Rund um die Ägäis genießen die Menschen dagegen einen der wärmsten Winter seit Jahrzehnten: Griechenland meldet bis zu 23 Grad.

In Großbritannien, wo derzeit einer der härtesten Winter der vergangenen Jahrzehnte herrscht, behinderten Schneestürme den Flugverkehr. Der Airport London Gatwick - der zweitgrößte des Landes - sowie die Flughäfen in Bristol und Exeter blieben am Morgen geschlossen. Der Billigflieger Easyjet wollte 70 Flüge von verschiedenen Flughäfen im Land streichen. Auch in London Heathrow wurden Verspätungen und Ausfälle erwartet. Zahlreiche Autofahrer strandeten auf Autobahnen. Tausende Schulen blieben erneut geschlossen. Die Krankenhäuser bereiteten Notfallpläne vor.

Schnee und Eis machten ebenfalls den Menschen im Westen Frankreichs zu schaffen. Betroffen waren 14 Départements, unter anderem in der Normandie. Nach Angaben des Senders France-Info durften in einigen Regionen weder Lastwagen noch Schulbusse fahren. Die Bretagne ist zudem von Stromausfällen bedroht. Der Wetterdienst rechnet damit, dass die Kältewelle bis Mitte Januar anhält.

Die Kältefront lässt auch die Italiener bibbern. In Ravenna wurde ein im Schnee stecken gebliebenes Auto von einem Zug überrollt. Wie italienische Medien berichteten, blieb ein Ehepaar mit seinem Wagen am späten Dienstagabend bei der Überquerung eines Gleisübergangs im Schnee stecken. Bei Herunterlassen der Schranken sei das Paar aus dem Auto geflüchtet und so heil davon gekommen.

Kommentare (4)

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Faustus34

06.01.2010, 14:40 Uhr

Die enorme Kälte mit ihren begleiterscheinungen von Schnee und Eis betrifft nicht nur Europa, sondern auch andere Teile der Erde.

Weite Gebiete Chinas und Koreas leiden unter heftigem Schneefall. indien hat 100 Kältetode zu beklagen. Über 1200 neue Kälte- und Schneerekorde waren in der letzten Woche in den USA zu verzeichnen.

Man muss deshalb schon etwas zweifeln an der Richtigkeit der Darstellung unserer bundeskanzlerin, die sich in der Arktis in rotem Overall präsentierte, um damit eine von Menschen verursachte Globale Erwärmung zu dokumentierten, die zumindest jetzt durch die zu verzeichnenden Wetterbedingungen nicht bestätigt wird, ganz im Gegenteil.

Nur hört man weder von unserer bundeskanzlerin noch von ihren Fachleuten sehr wenig über die derartigen Wetterbedingungen, waren sie sich doch vorher bei jeder Witterungsanomalie, die eine erhöhte Temperatur zeigte, einig, dass diese von Menschen verursacht worden war.

Mephisto

06.01.2010, 15:29 Uhr

Treibt unser Klimalügenkanzlerin im bikini auf die Strasse !!!!!!!!!
Uns danach - ab in den Knast nach Grönland....

Tom

06.01.2010, 16:34 Uhr

und grüne terroristen reden immer von klimaerwärmung !
wann kommt sie denn endlich ?

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