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26.01.2010

14:55 Uhr

Weiter sibirische Kälte

Tief „Jennifer“ bringt große Mengen Neuschnee

Nach dem Wintereinbruch vom Wochenende warnen Meteorologen erneut vor Sturmböen und Schneeverwehungen: Am Mittwoch soll es um 15 Zentimeter Neuschnee und extremen Frost geben.

Frau mit Thermometer: Bis zu minus 20 Grad. dpa

Frau mit Thermometer: Bis zu minus 20 Grad.

HB FRANKFURT/MAIN. Große Mengen Neuschnee und teilweise Eisregen lassen für Mittwoch wieder ein Verkehrschaos befürchten. Für die Küsten sind schwere Sturmböen mit Schneeverwehungen angesagt. Die Nacht zuvor wird noch einmal sibirisch kalt: Der strenge Frost erreicht verbreitet minus 8 bis minus 15 Grad, örtlich sogar minus 20 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vorhersagte. Die Schneemassen bringt Tief „Jennifer“, das über Südnorwegen entsteht und ostwärts zieht.

Schon die Nacht auf Dienstag war für manche Orte im Osten und Norden Deutschlands die bisher kälteste des Jahres. In Ueckermünde wurden an einer Station des DWD 21,3 Grad gemessen. In Stettin (Polen) zeigte das Thermometer sogar minus 22,7 Grad an. In Schleswig-Holstein waren es zum Beispiel minus 18,2 Grad in Lübeck-Blankensee, in Quickborn bei Hamburg minus 17,5 und in Hamburg-Fuhlsbüttel minus 16,2 Grad.

An den Ostküsten von Rügen und Usedom liegt zusammengeschobenes bis zu 15 Zentimeter dickes Eis, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie mitteilte. Im Stadthafen Rostock liegt eine 5 bis 10 Zentimeter dicke Eisdecke. Die Schifffahrt ist zum Teil eingeschränkt. Die Lage wird sich in den nächsten Tagen entspannen: Der Frost wird dann nur noch leicht bis mäßig.

Auf glatten Straßen kam es wieder zu zahlreichen Unfällen. In Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) krachten am Dienstagmorgen drei Fahrzeuge zusammen. Ein Bus mit 25 Insassen rutschte eine eisglatte Straße hinunter und prallte auf einen Transporter auf der Gegenfahrbahn. Drei Menschen im Bus wurden durch Glassplitter leicht verletzt. Ein folgender Bus fuhr auf die Unfallfahrzeuge auf; die Insassen blieben unverletzt, wie die Polizei berichtete.

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