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23.07.2013

16:57 Uhr

Weltjugendtag

Rio empfängt den Papst mit offenen Armen

Stürmisch haben Brasilianer Papst Franziskus empfangen. Der Pontifex ist zufrieden mit dem Auftakt seiner ersten Auslandsreise – trotz turbulenter Minuten. Er hat auf dem Weltjugendtag hoffnungsvolle Worte verbreitet.

Eine Skulptur von Papst Franziskus ziert den Strand von Copacabana in Rio de Janeiro: In Brasilien wurde der Papst wie ein Popstar empfangen. dpa

Eine Skulptur von Papst Franziskus ziert den Strand von Copacabana in Rio de Janeiro: In Brasilien wurde der Papst wie ein Popstar empfangen.

Rio de JaneiroPapst Franziskus hat zu Beginn seiner ersten Auslandsreise in Brasilien die Rolle der jungen Generation als Hoffnungsträger für die Welt hervorgehoben. Die Jugend sei das Fenster, durch das die Zukunft in die Welt eintrete. „Ich bin gekommen, um junge Menschen aus allen Teilen der Welt zu treffen, die von den offenen Armen Christi des Erlösers angezogen werden“, sagte der Pontifex nach seiner Ankunft zum 28 Weltjugendtag in Rio.

Zur Eröffnung des katholischen Jugendtreffens wurden am Dienstag – noch ohne den Papst – Hunderttausende Pilger bei Regen und kühlen Temperaturen am Copacabana-Strand erwartet. Der Weltjugendtag endet am Sonntag mit einer großen Messe weit vor den Toren Rios.

Der Papst zeigte sich zufrieden mit dem Auftakt seiner Reise. „Ein Dank an Euch alle und alle Behörden für den großartigen Empfang in Rio“, twitterte er am Dienstag, dem offiziellen „Papst-Ruhetag“, aus Rio.

Wenige Stunden vor der Ankunft des Papstes hatte die Polizei einen selbst gebauten Sprengsatz im Wallfahrtsort Aparecida (Bundesstaat São Paulo) entdeckt. Die Bombe war nahe der Kirche gefunden worden. Dort wird Franziskus am Mittwoch eine Messe feiern. Der Sprengsatz befand sich in einer Toilette auf einem Parkplatz, Experten machten ihn unschädlich. Zu keiner Zeit habe Gefahr für die erwarteten Pilger bestanden, so die Polizei.

Der für spontane Protokolländerungen bekannte Papst war am Montag direkt nach seiner Landung vom Flughafen aus ins Zentrum von Rio gefahren. Er setzte sich auf die Rückbank eines Kleinwagens, der zwischenzeitlich auf der zentralen Avenida Presidente Vargas steckenblieb. Hunderte Papst-Fans bestürmten das kleine Auto des Kirchenoberhauptes. Parkende Busse behinderten zudem die Weiterfahrt.

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