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18.11.2013

14:43 Uhr

Westküste Norwegens

"Kopfgeld" für entflohene Lachse

Tausende Lachse sind in Norwegen aus einer Aufzuchtfarm entkommen. Die Folge: Der Betreiber hat ein „Kopfgeld“ auf die Tiere ausgesetzt. Für jeden lebend zurückgebrachten Lachs gibt es eine Belohnung.

Die Tiere nutzten ein Unwetter am Wochenende zur Flucht. ap

Die Tiere nutzten ein Unwetter am Wochenende zur Flucht.

OsloNach der Flucht tausender Lachse aus einer Aufzuchtfarm in Norwegen hat der Betreiber ein „Kopfgeld“ auf die Tiere ausgesetzt. Für jeden eingefangenen und lebend zurückgebrachten Lachs werde eine Belohnung von 60 Euro gezahlt, erklärte das Unternehmen Marine Harvest am Montag. Zugleich ließ es rings um den Ort des Geschehens zusätzliche Netze anbringen, um die Flüchtlinge einzufangen.

Die Tiere hatten ein Unwetter am Wochenende zur Flucht genutzt. Durch den heftigen Wind kam es vor der Westküste Norwegens zu hohen Wellen und Schäden an den im Meer verankerten Netz-Gehegen - wodurch die Lachse entkommen konnten. Wie viele der insgesamt 127.000 Zuchttiere genau die Flucht ergriffen, war am Montag noch unklar. Entkommene Zuchtlachse sind ein großes Problem für das Öksystem, weil sie sich mit Wildlachsen paaren und deren Genmaterial dadurch verändern.

Von

afp

Kommentare (1)

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20.11.2013, 12:15 Uhr

"Entkommene Zuchtlachse sind ein großes Problem für das Öksystem, weil sie sich mit Wildlachsen paaren und deren Genmaterial dadurch verändern."
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Das mußte ja mal so kommen! Von der Eutrophierung der Gewässer rund um die Lachsfarmen mal ganz abgesehen.

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