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04.08.2013

16:34 Uhr

Wetter

Deutschland schwitzt bis Donnerstag weiter

Die hohen Temperaturen sorgen für volle Freibäder und Cafés, rufen aber zugleich Rettungskräfte und Polizei auf den Plan. Die Woche startet erneut heiß – Abkühlung ist erst ab Donnerstag in Sicht.

Die hochsommerlichen Temperaturen zogen viele Berliner hinaus ins Freie. dpa

Die hochsommerlichen Temperaturen zogen viele Berliner hinaus ins Freie.

BerlinDie Sommerhitze legt keine Pause ein. Bis zu 33 Grad sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die nächsten Tage voraus – bereits an diesem Wochenende wurde wieder ordentlich geschwitzt. Für Hitzegeplagte heißt es also weiter durchhalten – kühlere Temperaturen sind erst wieder ab Donnerstag zu erwarten.

Die Menschen strömten am Wochenende in Straßencafés und Biergärten oder suchten Abkühlung in Seen und Freibädern. Besonders heiß war es im Osten, am Samstag etwa wurde im sächsischen Bad Muskau mit 36,3 Grad Deutschlands Höchsttemperatur gemessen.

STAUS: Viele Autofahrer saßen bei der Hitze im Stau fest. In Bayern hatten am Mittwoch die Ferien begonnen, in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein endeten sie am Wochenende. In Bremen und Niedersachsen ist die freie Zeit am Mittwoch vorbei. Daher waren Reisende aus acht Bundesländern unterwegs. Auf der Autobahn 8 zwischen München und Salzburg etwa stauten sich die Autos in beiden Richtungen zeitweise auf bis zu 25 Kilometern. Der ADAC warnte vor Straßenschäden: Bei möglichen Temperaturen von mehr als 35 Grad könnte der Asphalt aufbrechen.

POLIZEI: Die Hitze schien einigen Menschen zu Kopf zu steigen. Die Polizei räumte nach einem Streit um Wasserrutsche und Sprungturm zwischen Jugendlichen und dem Bademeister ein Berliner Freibad. Nach Polizeiangaben war die Lage am Freitag eskaliert, als der Turm und die Rutsche wegen Überfüllung gesperrt wurden. Als Dutzende Jugendliche den Bademeister bedrängten, alarmierte die Leitung des Bades die Beamten. Die Konsequenz: „Heute Familientag“ hieß es am Samstag auf einem handschriftlichen Plakat am Eingang.

Noch gefährlicher war der Zwischenfall am Berliner Plötzensee, wo am Freitagabend ein 30-jähriger Mann niedergestochen wurde - es folgte eine Notoperation. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Der 36-Jährige war zunächst geflüchtet, konnte aber wenig später an einem nahe gelegenen FKK-Strand gefasst werden.

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