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02.08.2011

16:50 Uhr

Wetteraussichten

Sommer schaut nur kurz vorbei

Die Wetterkapriolen scheinen diesen Sommer kein Ende zu finden. Kaum sorgt ein Hoch für sommerliche Temperaturen und Sonnenschein, zieht es auch schon nach Russland weiter. Doch es gibt noch Hoffnung für den August.

Sommer nur auf Stippvisite

Video: Sommer nur auf Stippvisite

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OffenbachKaum ist der Sommer zurück, verabschiedet er sich auch schon wieder. Hoch Janet bescherte ganz Deutschland am Dienstag einen Bilderbuchtag mit blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen. Wer ihn nicht ausnutzen konnte, hat Pech gehabt: Schon am Mittwoch ziehen Gewitterwolken auf, nach dem Donnerwetter wird es wieder kühler. „Der Samstag sieht schlecht aus“, sagte der Klimatologe Gerhard Müller-Westermeier vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Dienstag. Keine 20 Grad prognostiziert der DWD. Danach deute sich eine Besserung an, und die Hoffnung auf mehr Sonne sollte man nicht aufgeben: „Der August kann noch alles werden.“

In Baden-Württemberg rechnen die Experten schon an Freitag wieder mit Schauern und Gewittern. „Das ist bloß ein Sommer-Intermezzo“, sagte die Meteorologin Mona Vetter vom Deutschen Wetterdienst in Stuttgart. Nach dem vorläufigen Höhepunkt am Dienstag bleibe es am Mittwoch und Donnerstag zwar noch warm mit bis zu 30 Grad im Rheintal. „Aber es ziehen von Westen her Wolken auf.“ Die „feucht-labile Luft“ mache dann Regen und kräftige Gewitter wahrscheinlich. Zum Wochenende kühle es dann auf maximal 26 Grad ab - bei weiteren Unwettern.

Auch in Bayern gibt Hoch „Janet“ nur ein kurzes Gastspiel. Am Mittwoch soll das Wetter wieder schlechter werden - wenn auch bei Temperaturen zwischen 24 und 29 Grad. Der Rest der Woche kommt mit weiter wechselhaftem Wetter und schwülwarmen Temperaturen. In Sachsen-Anhalt können sich die Menschen ebenfalls nur kurz vom Dauerregen erholen. „Im Moment haben wir ein ganz schwaches Zwischenhoch“, erklärte DWD-Meteorologe Christian Schmidt. Das macht zum Wochenende schlapp, und die Prognose für nächste Woche vertreibt vor allem Eisdielenbesitzern und Schwimmbadbetreibern die gute Laune: „Wenn wir da die 20 Grad schaffen, sind wir noch gut“, sagte Schmidt.

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