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30.01.2007

12:44 Uhr

Wetterdienst erwartet Schneefall

Väterchen Frost schaut kurz vorbei

Trotz Vogelgezwitscher und milden Temperaturen ist der Winter noch lange nicht vorbei: Der Deutsche Wetterdienst erwartet Anfang kommender Woche sinkende Temperaturen und teilweise auch in den Niederungen Schnee. Doch zuvor werden die Zeichen wohl weiterhin auf Frühling stehen.

Bald winken wieder kalte Freiluftübungen. Foto: ap ap

Bald winken wieder kalte Freiluftübungen. Foto: ap

HB FRANKFURT. Ein neues Sturmtief, das sich nach der Vorhersage am Mittwoch über der Ostsee bildet, soll vor allem den Nordosten der Bundesrepublik beeinflussen und dort auch im Binnenland Sturmböen bringen. Extreme Entwicklungen wie bei „Kyrill“ sind aber bei weitem nicht in Sicht, wie Diplom-Meteorologe Bernd Zeuschner erklärte.

Während am Mittwoch laut Deutschem Wetterdienst im Süden und Südwesten anfangs der Einfluss einer Hochdruckzone überwiegt, herrscht im Norden und Osten wechselhaftes Wetter. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen drei Grad im Alpenvorland und neun Grad im Nordwesten. In der Nacht soll es nur am Alpenrand Frost geben.

Zum Donnerstag erreichen die Tiefausläufer dann auch wieder den Südwesten. Im Norden dürfte demnach die Nacht zum Donnerstag stürmisch werden. Die Tageshöchsttemperaturen sollen auf Werte zwischen fünf Grad südlich der Donau und zehn Grad im Südwesten leicht ansteigen. Die Nacht soll frostfrei bleiben. Am Freitag bleibt es nach der Vorhersage meist stark bewölkt. Im Tagesverlauf kommt von Nordwesten Regen auf, der sich nach Südosten ausweitet. Mit Höchstwerten zwischen fünf und zehn Grad und frostfreien Nächten ist es weiterhin mild.

Am Wochenende ist es laut Wetterdienst meist stark bewölkt, und es kommt zu zum Teil schauerartigen Niederschlägen, häufig als Regen, teils aber auch als Schneeregen oder Schnee. In höheren Lagen fällt allgemein Schnee. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen vier und acht Grad, nachts zwischen minus ein und vier Grad. Im Süden kann es gebietsweise auch etwas kälter sein.

Am Montag und Dienstag kommt es bei vielfach starker Bewölkung zu weiteren Niederschlägen, die verbreitet von Regen in Schnee übergehen, wie Zeuschner vorhersagte. Die Tageshöchstwerte sollen zwischen null und sechs Grad liegen. Nachts werden Tiefstwerte zwischen minus drei und plus drei Grad erwartet, gebietsweise auch weniger.

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