Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.02.2015

11:02 Uhr

Wetterkapriolen in Nordrhein-Westfalen

Schnee sorgt für 300 Kilometer Stau

Berufspendler in vielen Teilen Deutschlands mussten sich am Montagmorgen auf lange Staus einstellen: Wegen Schnee und Eis stand der Verkehr auf etlichen Autobahnen still. Und das Chaos könnte noch weiter gehen.

In Nordrhein-Westfalen gab es am Montagmorgen viele Staus wegen Schnee und Eis. Ähnlich hatte es Ende Januar auch in Schleswig-Holstein ausgesehen (siehe Bild). dpa

Schneechaos in Deutschland

In Nordrhein-Westfalen gab es am Montagmorgen viele Staus wegen Schnee und Eis. Ähnlich hatte es Ende Januar auch in Schleswig-Holstein ausgesehen (siehe Bild).

DüsseldorfSchnee und Glätte haben Autofahrern in vielen Regionen Deutschlands zum Wochenbeginn Geduld abverlangt. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es im Berufsverkehr am Montagmorgen mehrere Hundert Kilometer Stau. Die „Rheinische Post“ und die „Ruhr Nachrichten“ beziffern die Länge auf mehr als 300 Kilometer Stau in Nordrhein-Westfalen.

Auf der Autobahn 4 bei Engelskirchen – nicht weit von Köln – blockierten querstehende Lastwagen die Fahrbahn. Die Polizei appellierte an Lkw-Fahrer, den nächsten Parkplatz anzusteuern. Im Rheinland rund um Düsseldorf seien am Montag innerhalb weniger Stunden acht Zentimeter Schnee gefallen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Auch im Laufe des Tages rechnet der Wetterdienst mit weiterem Schneefall. Örtlich seien teils kräftige Schnee- und Schneeregenschauern mit Glättegefahr zu erwarten.

Die „Rheinische Post“ berichtet von einem schweren Verkehrsunfall in Weeze. Ein Radfahrer wurde dabei von einem Lkw erfasst und starb. Der Polizei zufolge habe der Lastwagenfahrer den Radfahrer wohl wegen der Witterungsverhältnisse übersehen.

In Bayern kam es etwa auf der Autobahn 3 zu einem schwereren Unfall: Ein 54-Jähriger verletzte sich, als er mit seinem Auto einen Lastwagen überholte und dabei ins Schleudern geriet. Das Auto rutschte vor den Lkw und wurde von diesem noch ein Stück weitergeschoben. Die Meteorologen erwarten auch für die nächsten Tage unbeständiges, winterliches und teils nasskaltes Wetter. Grund sei kalte Meeresluft polaren Ursprungs.

Auch der Betrieb am Münchner Flughafen wurde durcheinandergewirbelt. Es kam zu Verspätungen von bis zu einer Stunde, wie ein Flughafensprecher am Montag sagte. Davon waren 31 Starts und 15 Landungen betroffen. Zahlreiche Maschinen mussten vor dem Abflug enteist werden. Zudem war zeitweise eine der beiden Start- und Landebahnen gesperrt, weil sie vom Schnee geräumt werden musste.

Von

dpa

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

02.02.2015, 10:58 Uhr

Na gut das die menschengemachte CO2 Erderwärmung so gut funktioniert und die Winter in Deutschland der Vergangenheit angehören....PIK, das Orakel von Berlin.

Frau Ich Kritisch

02.02.2015, 16:33 Uhr

Zitat: "Die Meteorologen erwarten auch für die nächsten Tage unbeständiges, winterliches und teils nasskaltes Wetter."

Grund soll der Winter sein wie ich vor kurzem erfahren habe dauert der üblicher weise vom 21.12. VJ bis zum 20.03. AJ. Da sind wir also gerade mitten drin. :-)

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×