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23.11.2011

09:43 Uhr

Wieder Nebel als Ursache

Zwei Tote bei Massenkarambolage auf Autobahn 9

Bei einem weiteren schweren Unfall auf der A9 in Brandenburg sind 16 Autos und acht Lastwagen ineinander gerast. Die Sicht war durch Nebel und Rauch eines Brandes in der nahen Umgebung start eingeschränkt.

Tote bei Massenkarambolage auf A9

Video: Tote bei Massenkarambolage auf A9

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BerlinAuf der Autobahn 9 in Brandenburg sind bei einer Massenkarambolage zwei Menschen getötet worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurden neun weitere Menschen verletzt, als am späten Dienstagabend aus bislang unbekannter Ursache 16 Autos und acht Lastwagen zwischen den Anschlussstellen Klein Marzehns und Niemegk aufeinander auffuhren. Die Unfallopfer waren in ihren Wagen eingeklemmt worden.

Die beiden Todesopfer erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen, die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf. Zum Zeitpunkt des Unglücks war die Sicht an der Unfallstelle den Angaben zufolge durch Nebel und einen Brand in einer nahen Lagerhalle stark eingeschränkt. „Zum Unfallzeitpunkt lag die Sicht teilweise unter 20 Metern“, sagte ein Polizeisprecher.

Ineinander verkeilte Autowracks nach der Massenkarambolage auf der Autobahn 31 (A31) zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup am Samstag. dapd

Ineinander verkeilte Autowracks nach der Massenkarambolage auf der Autobahn 31 (A31) zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup am Samstag.

Darauf sei in Verkehrswarnmeldungen hingewiesen worden. Die Autobahn Berlin-Leipzig wurde zunächst für etwa acht Stunden vollständig gesperrt. Insgesamt waren in der Nacht bis zu 120 Polizisten, Feuerwehrleute und Experten des technischen Hilfswerks im Einsatz. Die Autobahn ist in Richtung Leipzig in den frühen Morgenstunden wieder freigegeben worden. Die Gegenfahrbahn in Richtung Berlin kann laut Polizei am Vormittag wieder freigegeben werden.

Erst am Freitag waren bei einer Massenkarambolage mit mehr als 50 Autos auf der Autobahn 31 bei Münster drei Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere waren verletzt worden. Die Autobahn war länger als 24 Stunden in beide Richtungen gesperrt.

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Von

afp

Kommentare (1)

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Doro

23.11.2011, 14:34 Uhr

Bei keiner Höchstgeschwindigkeitsgrenze kommt das eben vor.
Ach, wo sind denn unsere gewählten Politiker, die eine solche doch allmählich einführen sollen. Ach ja, die sind ja gut Kind mit der Automobil-Lobby und sitzen vielleicht auch noch in deren Vorständen ...... na denn, weiter so.

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