Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.09.2013

01:09 Uhr

Wilderer in Österreich

Mutmaßlicher Polizistenmörder tot aufgefunden

Ein Polizeieinsatz gerät außer Kontrolle: Auf der Flucht richtet ein Waffennarr ein Gemetzel an. Drei Polizisten und ein Sanitäter sterben. Sogar Panzer rücken an. Die Polizei spricht von einer „unvorstellbaren Bluttat“.

Sondereinsatz im Wilderer-Drama

Polizei findet verbrannte Leiche im Geheimraum

Sondereinsatz im Wilderer-Drama: Polizei findet verbrannte Leiche im Geheimraum

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Annaberg/WienBei der Durchsuchung des niederösterreichischen Bauernhauses, in dem sich der mutmaßlich für den Tod von vier Menschen verantwortliche Jäger verschanzte, hat die Polizei eine verbrannte Leiche entdeckt. Es spreche einiges dafür, dass es sich dabei um den Täter handle, sagte Polizeisprecher Roland Scherscher in der Nacht zum Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

Da der Körper zur Unkenntlichkeit verkohlt sei, könne nur eine DNA-Analyse Klarheit bringen. Dies könne einige Tage dauern, so Scherscher. Nach Angaben des Sprechers schloss die Polizei die mehrere Stunden dauernde Durchsuchung des Hauses am späten Dienstagabend ab. Weitere Suchaktionen nach einem möglicherweise flüchtigen Täter seien nicht geplant.

Hunderte Einsatzkräfte hatten das Haus im Bezirk Melk den Dienstag über umstellt, bis sie es am Abend mit der Hilfe von Panzern stürmten. Die Durchsuchung dauerte Stunden. Durch begleitende Ermittlungsarbeit erfuhr die Polizei laut Sprecher von einem Versteck, dass nur durch eine Geheimtür zu erreichen war.

„Die Einsatzkräfte haben die Tür geöffnet und wollten in den Raum eindringen, im Raum selbst hat es aber gebrannt“, so Scherscher. Der zuströmende Sauerstoff fachte die Flammen zusätzlich an. Als das Feuer gelöscht wurde, habe man die verbrannte Leiche entdeckt.

Die Tat hatte den Angaben des Innenministeriums in der Nacht zum Dienstag im nahe gelegenen Ort Annaberg ihren Anfang genommen. Dort war der Mann, bei dem es sich nach Angaben des Fernsehsenders ORF um einen 55 Jahre alten Wilderer handelte, von der Polizei entdeckt worden und in seinem Wagen geflüchtet.

Als sein Auto in einem Graben landete, eröffnete er demnach das Feuer auf einen Beamten und einen Sanitäter, der diesem Erste Hilfe leisten wollte. Anschließend erschoss er an einer Straßensperre einen weiteren Polizisten. Ein vierter Beamter, der zunächst als vermisst galt und als mögliche Geisel in der Hand des mutmaßlichen Wilderers vermutet wurde, wurde später tot in seinem Streifenwagen gefunden.

Kommentare (7)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Frank3

18.09.2013, 05:58 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

18.09.2013, 08:59 Uhr

Sie nerven gewaltig!

Account gelöscht!

18.09.2013, 09:13 Uhr

In diesem Artikel wird wirklich seltsam um die Fakten herumgeschrieben. Einfach WIRR!!!!! Er läßt mehr Fragen offen als er klärt.

Wie kam es zu diesen Morden und wie lief das Ganze ab? Wurde hier jemand beim Wildern auf frischer Tat ertappt und drehte durch?

Wenn man weiß, daß es sich um einen Waffennarr handelt und offenbar viele Details, wie daß er Handgranaten besitzt (sicher nicht zum wildern), dann wären auch ein paar weitere Details zu dieser Person angebracht - insbesondere wird mal wieder auffällig die Nationalität bzw. das Milieu aus dem der Täter kommt verschwiegen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×