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02.02.2011

06:39 Uhr

Winterwetter

Millionenschäden durch Blitzeis

Blitzeis und Schnee haben heute Nacht im Norden Deutschlands für viele Verkehrsunfälle gesorgt. Meist blieb es nach Polizeiangaben bei Blechschäden. Der beträgt allein in Nordrhein-Westfalen nach Polizeiangaben insgesamt etwa 2,2 Millionen Euro.

Für Fußgänger und Autofahrer haben es heute Morgen nicht einfach. dpa

Für Fußgänger und Autofahrer haben es heute Morgen nicht einfach.

HB MÜNSTER/HAMBURG. Zwischen 20.00 Uhr und 4.00 Uhr zählten die Beamten 487 witterungsbedingte Unfälle. Dabei wurden zwölf Menschen schwer und 58 leicht verletzt. Am stärksten betroffen war nach ersten Angaben das Münsterland.

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 31 (Dorsten-Emden) in Höhe Legden wurden vier Menschen schwer verletzt. Teile der A31 waren zwischenzeitlich gesperrt worden. Bei einer Schleuderpartie in Münster wurden drei Menschen verletzt, darunter ein 39 Jahre alter Mann schwer. Auf derselben Straße befreite kurz darauf ein Familienvater nach einem Unfall seine Frau und drei Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren aus dem Auto, das auf dem Dach gelandet war.

In Bochum rutschte laut Feuerwehr ein Lastwagen in den Graben, wobei der Fahrer leicht verletzt wurde. Vier Männer im Alter von 21 bis 24 Jahren wurden bei der Kollision zweier Autos im Oberbergischen Kreis verletzt.

Die niedersächsische Polizei zählte Dutzende Unfälle. In Melle im Kreis Osnabrück schleuderte eine 30-Jährige mit ihrem Auto gegen einen Baum. Dank des Seitenairbags wurde sie nur leicht verletzt.

"Als es nach dem Regen anfing zu scheinen, haben die Leute schnell ihre Geschwindigkeit angepasst", sagte ein Polizeisprecher in Hannover. Ein Kollege aus Bremen kommentierte die Belchschäden: "Das ist das ganz normale Hin-und-Hergerutsche bei Glatteis."

In Hamburg verunglückten mehrere Autofahrer auf glatten Straßen. Im Osten der Hansestadt sei es zu einer "leichten Häufung" von Unfällen gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Auch ein Sprecher des Lagedienstes in Kiel sagte: "Es ist glatt überall." Schwere Unfälle gab es in Schleswig-Holstein zunächst jedoch nicht.

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