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03.02.2011

06:57 Uhr

Wirbelsturm „Yasi“

Australien hat Jahrhundertsturm ohne Tote überstanden

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde ist der Wirbelsturm „Yasi“ über den australischen Bundesstaat Queensland hinweggefegt. Die befürchtete Katastrophe ist indes ausgeblieben. Tausende von Menschen dürfen nun ihre Notunterkünfte verlassen - und finden ein Land mit entwurzelten Bäumen, abgedeckten Dächern und zerstörten Häusern vor.

Helby Haines hat mit ihren Enkelkindern in der australischen Stadt Tully den Wirbelsturm "Yasi" überstanden. DAPD

Helby Haines hat mit ihren Enkelkindern in der australischen Stadt Tully den Wirbelsturm "Yasi" überstanden.

WIRB INNISFAIL. Der Wirbelsturm „Yasi“ hat in Australien offenbar nicht so verheerende Schäden angerichtet wie befürchtet. „Nach ersten uns vorliegenden Informationen sind wir stark erleichtert“, sagte die Ministerpräsidentin von Queensland, Anna Bligh, zu Journalisten am Donnerstag.

p>Den bisherigen Berichten zufolge gebe es keine Toten. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde war der Zyklon in der Nacht über die Küstengebiete im nordöstlichen Staat Queensland hinweg gefegt. Experten sagten, dass die gute Vorbereitung auf den Sturm, die rechtzeitige Evakuierung sowie neue Bauvorschriften eine schlimmere Verwüstung verhindert hätten.

Mehr als 10.000 Menschen dürfen nun wieder ihre Notunterkünfte verlassen. In diesen hatten sie über Nacht Schutz vor einem der schwersten Stürme gesucht, der in den vergangenen Jahrzehnten über dem Nordosten Australiens gewütet hatte.

Die Behörden zeigten sich überrascht, dass keine Berichte über Tote vorlagen, wiesen aber darauf hin, dass einige Gemeinden nach dem Sturm noch abgeschnitten seien und Tausende ihr Obdach verloren hätten. Allein in der Stadt Tully sei jedes dritte Haus zerstört oder das Dach abgedeckt worden, sagte die Ministerpräsidentin des Staates Queensland, Anna Bligh. Mehr als 180.000 Haushalte waren ohne Strom.

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