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05.12.2013

15:45 Uhr

„Xaver“ im Anmarsch

So lässt sich der Orkan verfolgen

VonJulia Hortig

„Xaver“ pustet sich langsam warm: Im Hamburg wird mit Sturmböen gerechnet, Berlin hat Warnstufe Rot ausgegeben. Im Internet kann der Weg des Orkans problemlos verfolgt werden.

DüsseldorfAm Riesenrad in Hamburg wird jede zweite Gondel abgebaut, die Stadt scheint zu warten, denn Sturmtief „Xaver“ näher sich.

Bisher wütete der Orkan noch in Schottland und Nordengland, doch er nimmt Kurs auf die deutsche Nordseeküste, es muss mit schweren Sturmböen und Überschwemmungen gerechnet werden. Auf zahlreichen Webseiten und Nachrichtendiensten kann dabei der Kurs des Orkans verfolgt werden. Besonders schnell ist Twitter: Bilder aus der schottischen Stadt Aberdeen zeigen heftige Windböen und Schneewehen die erahnen lassen, was bald auf Deutschland zukommt.

Das Hashtag #Xaver führt derzeit die Trending Topics beim Kurznachrichtendienst Twitter an. Eine schnelle Übersicht bietet der Twitter-Account des Deutschen Wetterdienstes. Hier werden die Sturmflut- und Unwetterwarnungen in Echtzeit verbreitet.

Zu den ersten Opfern des Sturms zählen sich die Fußballvereine, allen voran der Hamburger SV: Der Verein verbreitet über seinen Twitter-Account ein Foto, das einen umgeknickten Baum auf in der Nähe der Arena zeigt.

Ob dafür allerdings wirklich der Orkan verantwortlich ist, bleibt mehr als fraglich. Auch der Bundesligist Werder Bremen verkündet, dass er aufgrund des Orkantiefs seinen Tagesablauf ändert: Das Training findet aufgrund der Sturmwarnung bereits um 12 Uhr statt.

Besonders gefährdet sind die Gebiete, die nahe am Wasser liegen. Einen guten Überblick zu den gefährdeten Ortschaften bietet das Geoportal der Bundesanstalt für Gewässerkunde. Hier wird in einer interaktiven Karte die Wahrscheinlichkeit von Überflutungen angezeigt, es kann außerdem nach bestimmten Ortschaften gesucht werden.

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