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01.12.2013

14:40 Uhr

Zahl der Opfer könnte noch steigen

Schottland steht nach Helikopter-Unglück unter Schock

Schottland wollte den St. Andrew's Day feiern – bis der Hubschrauber-Absturz auf ein Pub das ganze Land in Trauer stürzte. Bislang wurden acht Konzertgäste tot geborgen – doch es wird mit weiteren Todesopfern gerechnet.

Unglück in Glasgow

Acht Tote bei Helikopterabsturz auf Pub

Unglück in Glasgow: Acht Tote bei Helikopterabsturz auf Pub

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Nach dem Hubschrauberabsturz in Glasgow befürchten die Behörden ein Ansteigen der Zahl der Todesopfer. „Bis wir den Hubschrauber entfernt haben, können wir nicht sicher sein, was wir vorfinden werden“, sagte Rose Fitzpatrick von der schottischen Polizei in Glasgow.

Am Sonntag sei eine weitere Leiche geborgen worden, die gegenwärtig identifiziert werde. Fitzpatrick machte jedoch keine Angaben darüber, ob diese in der Zahl von acht Opfern bereits enthalten ist. Die Arbeiten zum Heben des Helikopter-Wracks seien im Gange, würden jedoch „einige Zeit“ in Anspruch nehmen, sagte sie.

Glasgow

Polizeihubschrauber stürzt auf Pub – acht Tote

In Glasgow ist ein Polizeihubschrauber auf das Dach eines beliebten Pubs gestürzt. Nach Polizeiangaben kamen acht Menschen bei dem Unglück ums Leben. Seit Stunden versucht die Feuerwehr, Verletzte zu bergen.

Eigentlich wollte Schottland den St. Andrew's Day begehen, doch ein tragisches Hubschrauber-Unglück machte aus dem Feiertag einen „Tag der Trauer". Der Absturz eines Polizeihelikopters auf einen vollbesetzten Pub in Glasgow riss am Freitagabend nach Angaben der Behörden mindestens acht Menschen in den Tod und verletzte 14 weitere schwer. Während die Bergungsarbeiten pausenlos laufen, gibt der Unfallhergang auch am Sonntag noch Rätsel auf.

Der Helikopter war am Freitagabend um 22.25 Uhr Ortszeit aus noch unbekannter Ursache auf das Dach des einstöckigen Pubs „The Clutha" am Ufer des Flusses Clyde in der Innenstadt gestürzt und durch dessen Decke gebrochen. An Bord des Hubschraubers vom Typ Eurocopter EC135 befanden sich laut Polizeiangaben zwei Polizisten und ein ziviler Pilot. Sie kamen ebenso ums Leben wie fünf Gäste des Lokals, in dem zum Zeitpunkt des Unglücks mehr als hundert Besucher einem Konzert der Ska-Band Esperanza (Spanisch für Hoffnung) lauschten.

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