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10.07.2011

16:11 Uhr

Zeugenaussagen

"Strauss-Kahn ist krank und von Sex besessen"

Schwere Geschütze gegen ein politisches Schwergewicht: Die Mutter der französischen Klägerin greift Dominique Strauss-Kahn frontal an und bezeichnet ihn als "krank". DSK gerät auch in der Heimat unter Druck.

Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn vor dem New York State Supreme Court. Quelle: dpa

Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn vor dem New York State Supreme Court.

New YorkDer Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, darf trotz seiner Anklage wegen versuchter Vergewaltigung in New York möglicherweise bald nach Frankreich zurück. Manhattans Oberstaatsanwaltschaft Cyrus Vance erwägt nach einem Bericht des „Wall Street Journal“, die Anklage fallenzulassen. Doch in seiner Heimat erwartet den 62-jährigen Franzosen ein ähnliches Verfahren.

Die Mutter der dortigen Klägerin sagte dem Nachrichtenmagazin „Focus“: „Strauss-Kahn ist krank, er ist von Sex besessen und kann nicht anders.“ Anne Mansouret ist eine Parteifreundin des Sozialisten Dominique Strauss-Kahn und Mutter der Autorin Tristane Banon (32).

„Das muss bei ihm ein Schub sein, ein Zwang. Er müsste sich behandeln lassen“, sagte die Politikerin Mansourt dem „Focus“. Ihre Tochter Tristane hatte am Dienstag Anzeige gegen den Mann erstattet, der bis vor kurzem als aussichtsreicher Kandidat der Sozialisten für die französischen Präsidentschaftswahlen 2012 galt. Die 32-jährige Autorin wirft Strauss-Kahn vor, er habe sie im Februar 2003 bei einem Interviewtermin zu vergewaltigen versucht.

Auf die Frage, warum die Anzeige erst nach acht Jahren komme, antwortete Mansouret: „Mittlerweile hat die französische Öffentlichkeit viel gelernt.“ Vielen sei jetzt klar, wie sich Strauss-Kahn aufführe, „und dass das weder bei ihm, noch bei anderen Männern akzeptabel ist“.

2003 hatte die Mutter ihrer Tochter noch von einer Anzeige abgeraten. Inzwischen gibt sie zu, das Trauma für Tristane unterschätzt zu haben. Dominique Strauss-Kahn (DSK) bestreitet alle Vorwürfe, in New York wie in Paris.

Kommentare (4)

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Tory

10.07.2011, 16:35 Uhr

Ja langsam wird es wirklich krank, z. B. wenn man als Mann in USA überlegen muss, ob man es riskieren kann alleine mit einer Frau den elevator zu benutzen. Manche nehmen hier wohl lieber die Treppe.

Die Glaubwürdigkeit dieses neuen Vorwurfes ist nicht grösser als die in New York. Gerade eine Journalistin/Schriftstellerin wird nicht 8 Jahre warten um diese Story zu Geld zumachen, oder? Glücklicherweise sind die wenigsten Frauen derart intrigant.



Account gelöscht!

10.07.2011, 17:29 Uhr

Das Verhalten von DSK ist bei alten Opas (Böcken) gar nicht mal so selten.

Problematisch wird es vor allem dann, wenn jemand im hohen Alter an Störungen der Sexualpräferenz leidet. Die stehen dann nur auf Sexualpraktiken, in der Lust an Schmerzen, bzw. mit Macht und Ohnmacht in Verbindung stehen.

Ohne sadomasochistische Praktiken wird die sexuelle Befriedigung erschwert, oder unmöglich und dadurch bei den Betroffenen, den Armen, ein entsprechender Leidensdruck entsteht.

Da kann man noch so viel Geld haben, bei käuflichen Mädels geht da gar nichts. Des is scho a seelische Grausamkeit für die armen Betroffenen, gell. Wenn man möchte und nicht kann ... dagegen hilft nicht mal Viagra.

Die armen Mädels, die das dann wieder ausbaden müssen...

Account gelöscht!

10.07.2011, 18:09 Uhr

Natürlich kenne ich nicht die Anklageschrift und kann mir nur über das, was ich in diversen Zeitungen gelesen habe und auf Grund meiner Lebenserfahrung eine Meinung, nicht ein Urteil bilden. Fünf Jahre lang leitete ich ein Erotik-Studio via webcams.

Ein paar meiner Mädels spezial. sich auf alte Opas, die genau das Problem von DSK hatten und verdienten am meisten!! Wenn die Opas so richtig doll über einen Internet-Chat angeheizt wurden, da möchte ich nicht in der Haut von den Hotelangestellten stecken.
Eigentlich stellt sich nur die Frage, wer von den beiden mehr lügt. DSK hat von Anfang an eine Lügengeschichte nach der anderen präsentiert. Aber das ist ja jetzt unrelevant, gell.

„Weil die Ermittler erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Belastungszeugin haben, nicht beim Beschuldigten!!“ Hier wird jedes Wort auf die Waagschale gelegt! Die hat nicht gelogen, sondern in 2, 3 nebensächlichen Sätzen nicht Wortlaut für Wortlaut korrekt wiedergegeben.

Erst das getürkte Alibi, dann einvernehmlicher Sex und schließlich doch einvernehmlicher Sex gegen Bezahlung. Was für eine widerliche Show!

Aber er gibt jetzt ja zu, einvernehmlichen Sex mit dem Zimmermädchen gehabt zu haben - wie kann das sein, wenn er um 12:28 auscheckt und um 13:00 Sex hatte mit ihr?

Und auch komisch, dass man vom angeblichen Alibi nichts mehr hört - da war wohl der Zeuge dafür nicht zum Meineid bereit?
Und jetzt soll der Belastungszeuge unglaubwürdig sein? Die kriminelle Energie der herrschenden Kreise – sie ist ungetrübt und unverschämt! Die weltweit besten Anwälte werden es schon richten, wo jeder Provinzanwalt scheitern würde! Was hat dies mit Rechtsstaat zu tun? Freispruch für alle, die Millionen für Anwälte ausgeben! Auch bei uns in DE.

Und dann wird ein ganzes Presseteam engagiert, die Öffentlichkeitsarbeit betreiben, um die Meinung der Öffentlichkeit in eine bestimmte Richtung zu lenken.

So funktioniert Rechtsstaat! Und keinen Millimeter anders

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