Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Zitate der Woche

„Das Netz darf man nicht Hatern und Bekloppten überlassen“

Der US-Präsident spielt die Folgen seiner Aktionen runter. Und ein Kult-Moderator knöpft sich die Internetkultur vor. Die Zitate der Woche.

  • zurück
  • 1 von 21
  • vor
Der scheidende Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) erklärt am Donnerstag in Berlin, warum er wegen seines Ausscheidens aus dem Bundeskabinett nicht in eine „depressive Phase“ gerate. dpa

„Wer sich über die Politik allein definiert, über sein Amt definiert, der ist ein armer Kerl.“

Der scheidende Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) erklärt am Donnerstag in Berlin, warum er wegen seines Ausscheidens aus dem Bundeskabinett nicht in eine „depressive Phase“ gerate.

Bild: dpa

Andrea Nahles, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, auf die Frage, ob sie mit einer Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder gerechnet habe. dpa

„Ich habe in den letzten Tagen mit gar nichts mehr gerechnet. Ich bin froh, dass es jetzt so gekommen ist.“

Andrea Nahles, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, auf die Frage, ob sie mit einer Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder gerechnet habe.

Bild: dpa

Nach dem Willen von Juso-Chef Kevin Kühnert muss sich die SPD jetzt mit einem eigenständigen Kurs deutlich von Entscheidungen der Koalitionsregierung mit CDU und CSU absetzen. dpa

„Wir müssen selbstbewusst neben der Regierung stehen und sagen: Was die dort exekutieren, das ist der maximal mögliche Kompromiss. Das, was wir machen, ist ein eigenständiger Gesellschaftsentwurf, den wir beim nächsten Mal zur Wahl stellen.“

Nach dem Willen von Juso-Chef Kevin Kühnert muss sich die SPD jetzt mit einem eigenständigen Kurs deutlich von Entscheidungen der Koalitionsregierung mit CDU und CSU absetzen.

Bild: dpa

Der Chef der rechten Lega, Matteo Salvini, nach der Parlamentswahl in Italien. Die ausländerfeindliche Partei war erstmals landesweit angetreten und erreichte um die 18 Prozent der Stimmen. dpa

„Ich bin und bleibe Populist.“

Der Chef der rechten Lega, Matteo Salvini, nach der Parlamentswahl in Italien. Die ausländerfeindliche Partei war erstmals landesweit angetreten und erreichte um die 18 Prozent der Stimmen.

Bild: dpa

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg (l.) wird neuer Klimabeauftragter der Vereinten Nationen. UN-Generalsekretär António Guterres (r.) lobte Bloomberg am Montag als „wahren Anführer“ im Kampf gegen den Klimawandel. Viel wichtiger als Maßnahmen von Regierungen seien die Reaktion der Gesellschaft, Schritte von Unternehmen und wie Städte geführt werden. AP

„Im Bezug auf den Klimawandel hängt heute sehr wenig von Zentralregierungen ab.“

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg (l.) wird neuer Klimabeauftragter der Vereinten Nationen. UN-Generalsekretär António Guterres (r.) lobte Bloomberg am Montag als „wahren Anführer“ im Kampf gegen den Klimawandel. Viel wichtiger als Maßnahmen von Regierungen seien die Reaktion der Gesellschaft, Schritte von Unternehmen und wie Städte geführt werden.

Bild: AP

Der serbische Politiker Dragan Djilas (nicht im Bild) erhebt nach seiner Niederlage bei der Kommunalwahl in der Hauptstadt Belgrad schwere Vorwürfe. Staatspräsident Aleksandar Vucic (r.) und dessen Fortschrittspartei SNS haben demnach Wahlbetrug begangen. „Wir sind in einem System, das dem Faschismus ähnelt. Es hat einen großen Stimmenkauf gegeben.“ Die SNS hatte die Abstimmung gewonnen. dpa

„Das sind die unehrenwertesten und unehrlichsten Wahlen in der Geschichte Serbiens gewesen.“

Der serbische Politiker Dragan Djilas (nicht im Bild) erhebt nach seiner Niederlage bei der Kommunalwahl in der Hauptstadt Belgrad schwere Vorwürfe. Staatspräsident Aleksandar Vucic (r.) und dessen Fortschrittspartei SNS haben demnach Wahlbetrug begangen. „Wir sind in einem System, das dem Faschismus ähnelt. Es hat einen großen Stimmenkauf gegeben.“ Die SNS hatte die Abstimmung gewonnen.

Bild: dpa

US-Präsident Donald Trump am Mittwoch in Washington in einer Pressekonferenz mit Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven am Mittwoch im Weißen Haus. dpa

„Handelskriege sind nicht so schlimm.“

US-Präsident Donald Trump am Mittwoch in Washington in einer Pressekonferenz mit Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven am Mittwoch im Weißen Haus.

Bild: dpa

Post-Chef Frank Appel. Der Manager warnt vor einem veränderten Konsumverhalten durch den Handelskonflikt mit den USA. dpa

„Die psychologische Wirkung ist ganz dramatisch, sodass sich die ökonomische Entwicklung abkühlen könnte.“

Post-Chef Frank Appel. Der Manager warnt vor einem veränderten Konsumverhalten durch den Handelskonflikt mit den USA.

Bild: dpa

Mathias Döpfner, Vorstandschef von Axel Springer. Der Medienkonzern will nach einem Rekordergebnis 2018 sein Gewinnwachstum beschleunigen und setzt auf das florierende Geschäft im Internet. dpa

„Wir sind so digital wie nie zuvor und wachsen deshalb stärker.“

Mathias Döpfner, Vorstandschef von Axel Springer. Der Medienkonzern will nach einem Rekordergebnis 2018 sein Gewinnwachstum beschleunigen und setzt auf das florierende Geschäft im Internet.

Bild: dpa

Stada-Chef Claudio Albrecht. Der Manager sieht bei dem Arzneimittelhersteller erhebliche Defizite und setzt ihm ehrgeizige Ziele. STADA Arzneimittel AG

„Uns fehlen Produkte, die schwer nachzumachen sind. Stada muss lernen, sich in neuen Märkten zu bewegen und sich neue Technologien anzueignen."

Stada-Chef Claudio Albrecht. Der Manager sieht bei dem Arzneimittelhersteller erhebliche Defizite und setzt ihm ehrgeizige Ziele.

Bild: STADA Arzneimittel AG

Condor-Chef Christoph Debus. Der britische Ferienflieger fordert ein Jahr vor dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union eine Übergangsfrist. dpa

„Die Zeit drängt. Der Brexit ist schon in gerade mal zwölf Monaten im März 2019, und wir sind schon im Verkauf für Sommer 2019.“

Condor-Chef Christoph Debus. Der britische Ferienflieger fordert ein Jahr vor dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union eine Übergangsfrist.

Bild: dpa

Mark Tucker. Der Verwaltungsratschef des britischen Finanzkonzerns HSBC spricht im Handelsblatt-Interview über die Strategie der Großbank und seine Pläne für den deutschen Ableger des Geldhauses. HSBC ist gemessen an der Bilanzsumme von knapp 157 Milliarden Euro die größte Bank Europas. Reuters

„Zukäufe sind noch keine Strategie, sondern nur eine Methode, diese umzusetzen.”

Mark Tucker. Der Verwaltungsratschef des britischen Finanzkonzerns HSBC spricht im Handelsblatt-Interview über die Strategie der Großbank und seine Pläne für den deutschen Ableger des Geldhauses. HSBC ist gemessen an der Bilanzsumme von knapp 157 Milliarden Euro die größte Bank Europas.

Bild: Reuters

Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis bekennt sich anlässlich der Bilanzvorlage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) am 7. März zum traditionellen Kern des öffentlichen Bankensektors. dpa

„Die Sparkassenfiliale ist nicht tot, sie erlebt ihren zweiten Frühling.”

Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis bekennt sich anlässlich der Bilanzvorlage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) am 7. März zum traditionellen Kern des öffentlichen Bankensektors.

Bild: dpa

Wolf D. Prix. Der Gründer und Chef des Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)au rechnet im Handelsblatt-Interview mit einfallsloser „Kistenarchitektur” ab. Coop Himmelb(l)au / Manfred Klimek

„Die Architektur von heute wird von der Ökonomie diktiert.”

Wolf D. Prix. Der Gründer und Chef des Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)au rechnet im Handelsblatt-Interview mit einfallsloser „Kistenarchitektur” ab.

Bild: Coop Himmelb(l)au / Manfred Klimek

EZB-Präsident Mario Draghi betont auf der Pressekonferenz nach dem EZB-Zinsentscheid, der Fortschritt bei der Inflation sei noch nicht abschließend zu bewerten. Zwar liege die Inflationsrate bei 1,4 Prozent, allerdings entwickelten sich die zugrundeliegenden inflationstreibenden Preise noch nicht zufriedenstellend. AFP

„Der Sieg ist noch nicht errungen.“

EZB-Präsident Mario Draghi betont auf der Pressekonferenz nach dem EZB-Zinsentscheid, der Fortschritt bei der Inflation sei noch nicht abschließend zu bewerten. Zwar liege die Inflationsrate bei 1,4 Prozent, allerdings entwickelten sich die zugrundeliegenden inflationstreibenden Preise noch nicht zufriedenstellend.

Bild: AFP

RB Leipzigs Kapitän Willi Orban nach dem 1:1 gegen Borussia Dortmund. Die Sachsen sind in der Tabelle auf den sechsten Rang abgerutscht. dpa

„Wir sind jetzt die Jäger. Vielleicht liegt uns das jetzt ein bisschen mehr.“

RB Leipzigs Kapitän Willi Orban nach dem 1:1 gegen Borussia Dortmund. Die Sachsen sind in der Tabelle auf den sechsten Rang abgerutscht.

Bild: dpa

Die sechsmalige Paralympics-Siegerin Andrea Eskau (46) auf die Frage, ob sie glaube, dass die russischen Athletinnen, die mit ihr im Langlauf und Biathlon starten, sauber sind. dpa

„Sie könnten meine Töchter sein, und ich kann mit ihnen mithalten. Was müssten das dann für Mittel sein, die sie nehmen?“

Die sechsmalige Paralympics-Siegerin Andrea Eskau (46) auf die Frage, ob sie glaube, dass die russischen Athletinnen, die mit ihr im Langlauf und Biathlon starten, sauber sind.

Bild: dpa

Moderator Waldemar Hartmann (69) will mit der Zeit gehen. Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Sommer 2018 will der ehemalige ARD-Mann bei einem Start-up auf Facebook und Instagram loslegen. „Ich habe noch was zu sagen.“ dpa

„Das Netz darf man nicht Hatern und Bekloppten überlassen.“

Moderator Waldemar Hartmann (69) will mit der Zeit gehen. Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Sommer 2018 will der ehemalige ARD-Mann bei einem Start-up auf Facebook und Instagram loslegen. „Ich habe noch was zu sagen.“

Bild: dpa

Der lange Zeit für seine Skandale berüchtigte frühere US-Boxer Mike Tyson macht sein Management für seine finanziellen Probleme mitverantwortlich. „Ich hatte Finanzberater, die mir gezeigt haben, wie ich Geld steuersparend ausgebe, aber nicht, wie man Geld vernünftig investiert und nachhaltig anlegt“, sagte er der Zeitschrift „Playboy“. AP

„Während du deine Birne im Ring hinhältst, sahnen sie ab.“

Der lange Zeit für seine Skandale berüchtigte frühere US-Boxer Mike Tyson macht sein Management für seine finanziellen Probleme mitverantwortlich. „Ich hatte Finanzberater, die mir gezeigt haben, wie ich Geld steuersparend ausgebe, aber nicht, wie man Geld vernünftig investiert und nachhaltig anlegt“, sagte er der Zeitschrift „Playboy“.

Bild: AP

Sängerin Pink (38) will diejenigen wachrütteln, die viel in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. „Social Media führt dazu, dass jeder denkt, der andere hätte ein viel cooleres Leben. Nein! Instagram ist nicht das echte Leben“, sagte sie der Zeitschrift „Cosmopolitan“. AFP

„Manchmal möchte ich ihnen die Smartphones aus der Hand reißen und sie umarmen.“

Sängerin Pink (38) will diejenigen wachrütteln, die viel in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. „Social Media führt dazu, dass jeder denkt, der andere hätte ein viel cooleres Leben. Nein! Instagram ist nicht das echte Leben“, sagte sie der Zeitschrift „Cosmopolitan“.

Bild: AFP

Der Hamburger „Tatort“-Kommissar Fahri Yardim (37) empfindet es als Aufgabe von Schauspielern, Peinlichkeiten am eigenen Leib zu erleben. Bei bestimmten Dreharbeiten löse sich das Selbst eines Schauspielers auf. „Alle Eitelkeiten und Konstruktionen des Egos zerschmettern im Moment der Überwindung“, sagte Yardim. dpa

„Wir müssen uns stellvertretend zum Horst machen, damit es den anderen erspart bleibt.“

Der Hamburger „Tatort“-Kommissar Fahri Yardim (37) empfindet es als Aufgabe von Schauspielern, Peinlichkeiten am eigenen Leib zu erleben. Bei bestimmten Dreharbeiten löse sich das Selbst eines Schauspielers auf. „Alle Eitelkeiten und Konstruktionen des Egos zerschmettern im Moment der Überwindung“, sagte Yardim.

Bild: dpa

  • zurück
  • 1 von 21
  • vor

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×