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17.01.2012

19:40 Uhr

Zoos präsentieren Entwurf

Ein Denkmal für den Berliner Eisbär Knut

Er war der beliebteste Eisbär Deutschlands - nun soll ein Denkmal an den verstorbenen Knut erinnern. Der Entwurf für die Plastik wurde aus über 40 Vorschlägen ausgewählt. Sie stellt den berühmten Bären als Träumer dar.

„Knut - der Träumer“ soll das Denkmal zu Ehren des Eisbären heißen. Reuters

„Knut - der Träumer“ soll das Denkmal zu Ehren des Eisbären heißen.

BerlinEs soll ein Denkmal zum Anfassen werden und an die Jugend des im März verendeten Eisbärstars Knut erinnern. Am Dienstag präsentierte die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin den Entwurf für die geplante Bronze-Plastik, die am Bärenfelsen im Zoo aufgestellt werden soll.

Sie zeigt einen träumenden kleinen Eisbären, der auf einem Felsen liegt und döst. „Es wird im wahrsten Sinne des Wortes eine Skulptur zum Begreifen“, sagte Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz.

Der aus der Ukraine stammende Künstler Josef Tabachnyk soll das Denkmal für den Berliner Eisbären Knut gestalten. Wie der Zoo Berlin am Freitag mitteilte, entschied sich eine Jury aus mehr als 40 Vorschlägen für den Entwurf „Knut - der Träumer“ von Tabachnyk.

Der berühmte Eisbär war Mitte März vergangenen Jahres in Folge einer Gehirnentzündung vor den Augen zahlreicher Beobachter ins Wasserbecken gestürzt und ertrunken. Der Eisbär war weltweit bekannt geworden, nachdem Tierpfleger ihn im Zoo per Hand aufgezogen hatten.

Seine ersten Monate waren in zahlreichen Videoclips im Internet dokumentiert worden und hatten eine große Fangemeinde geschaffen. Das Denkmal wurde von einer Fördergemeinschaft des Zoos gemeinsam mit dem Zoo Berlin initiiert. Es soll in den nächsten Monaten realisiert werden.

Finanziert wird die 15.000 Euro teure Skulptur über Spenden. Tabachnyk lebt in Nürnberg. In der Stadt gibt es bereits eine Bronzefigur von Willy Brandt und im Nürnberger Tierpark mehrere Bärendenkmale des Bildhauers.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

17.01.2012, 22:45 Uhr

Dekadenz im Endstadium!

Zahlnichtgern

17.01.2012, 23:49 Uhr

Was heißt denn hier schon wieder, daß die 15.000 Euro für die Skulptur über Spenden finanziert wird?
Das ist doch schon wieder die übliche Augenwischerei.

Der Verein legt großen Wert darauf, viele Sponsoren zu nennen, aber der Internetseite ist auch zu entnehmen, daß die Stadt Berlin auch Zuschüsse gibt.

Wenn Geld für eine Skulptur ausgegeben wird, dann kommt das eben aus einem Pott, in dem auch Steuergelder sind. Ja, beim Geld der Staat Berlin handelt es sich um das GELD der STEUERZAHLER!

Das extrem verschuldete Berlin kann es nicht lassen, Geld zu verprassen, das von vielen Ländern aus dem Westen kommen.

Apropos Lug und Täuschung: Beim Aufbau der Marienkirche in Dresden wird auch immer rotzfrech behauptet, daß der Wiederaufbau durch Spenden finanziert wurde. Tatsächlich nur die Hälfte. Die andere Hälfte der Kosten hat der STEUERZAHLER aufgebracht!

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