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17.01.2007

13:42 Uhr

Zuvor hatte er noch seine ängstliche Freundin beruhigt

Bohlen trat Hai „mit aller Kraft in die Fresse“

Mutig hat Dieter Bohlen beim Malediven-Urlaub eine Hai-Attacke abgewehrt. Der 52-Jährige erzählte am Dienstagabend in der ZDF-Talkshow „Johannes B. Kerner“, dass er mit seiner Freundin beim Schnorcheln war.

Der Hai, den Dieter Bohlen neulich in die Flucht sang, war natürlich noch viiiel schrecklicher ....

Der Hai, den Dieter Bohlen neulich in die Flucht sang, war natürlich noch viiiel schrecklicher ....

HB MAINZ. „Jedes Mal, wenn da ein Manta ankam oder wer weiß was, hatte ich sie hinten immer auf Huckepack, weil sie Angst hatte“, sagte Bohlen. „Vorne schwammen immer die Riff-Haie, und da hatte sie auch Angst vor.“

Er habe sie damit beruhigt, dass Menschen nach Angaben von Tauchlehrern nicht zur Nahrungskette der etwa zwei Meter langen Riff-Haie gehören. Aber dann: „Ich gucke irgendwie so nach 15 Metern runter, und da kommt ein Hai wie bekloppt auf mich zu. Wirklich Vollangriff“, erzählte Bohlen. „Und ich habe ausgeholt und volle Kanone mit aller Kraft in die Fresse getreten. Beckham hätte auf den Stoß, glaube ich, höchstwahrscheinlich 20 Mill. Euro gekriegt.“ Er habe den Hai voll getroffen. „Aber durch diesen Rückschlag ist mir die Taucherbrille weg“, sagte Bohlen. Er habe auch noch einen Krampf im Bein bekommen und Meerwasser verschluckt. Der Hai sei erneut in seine Richtung gekommen. „Und da habe ich eben zu Carina gesagt: Weg, weg, weg, weg. Und dann hat sie sich hier noch das Bein aufgerissen, und wir sind dann direkt raus.“

Bis dahin habe er noch nie erlebt, „dass irgendwie so ein Fisch unter Wasser so aggro geworden ist“. Noch am Tag vor dem Hai-Angriff habe er getaucht. „Da ist ein Meter rechts, aber in der flacheren Seite, so ein Hai an mir vorbei und mich keines Blickes gewürdigt“, berichtete der 52-Jährige und fügte hinzu: „Ja, da leidet man schon, wenn noch nicht mal die scheiß Haie gucken.“

Das Leiden ging noch weiter. Bohlen hatte sich nach eigenen Worten mit einer Erkältung bei seinem kleinen Sohn angesteckt. Er sei getaucht, um auszuprobieren, ob ein Druckausgleich möglich wäre. „Am nächsten Morgen bin ich dann eben aufgewacht und war echt taub. Im Ernst. Du hörst nichts“, sagte er. „Ich habe auch schon ein bisschen Panik gekriegt.“ Er habe einen Arzt aufgesucht. „Dieser Inder hatte mir gesagt, so nach zwei, drei Tagen macht das so blubb, blubb, blubb, blubb. Da hatte ich schon kurz überlegt, ob ich Verona anrufe, weil die kennt sich da ja aus. Aber ich konnte ja nichts hören."

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