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12.01.2015

13:34 Uhr

Zuzug aus Ausland

Deutsche Großstädte wachsen stetig

Deutsche Großstädte sind beliebt: Nicht nur Menschen aus ländlichen Regionen zieht es in die Städte. Auch im Ausland locken deutsche Metropolen immer häufiger Zuwanderer. Allein die Zahlen für Berlin beeindrucken.

Zwei S-Bahnen in Berlin auf den Gleisen zwischen Warschauer Brücke und Modersonbrücke: Berlin ist auch im Ausland beliebt. dpa

Zwei S-Bahnen in Berlin auf den Gleisen zwischen Warschauer Brücke und Modersonbrücke: Berlin ist auch im Ausland beliebt.

WiesbadenDie größten deutschen Städte wachsen vor allem durch Zuzug aus dem Ausland. Allein Berlin bekam von 2011 bis 2013 jedes Jahr etwa 43.000 neue Einwohner, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden am Montag mitteilte. In München waren es in diesen Jahren 22.600 Neubürger, in Hamburg 13.600 und in Frankfurt 11.500.

Die international bekannten und wirtschaftlich vernetzten Städte dienten für viele Ausländer als Türöffner nach Deutschland, sagte BiB-Expertin Susanne Stedtfeld. „In diesen Städten lassen sich rund drei Viertel des Bevölkerungswachstums auf internationale Zuwanderung zurückführen.“

Beim Wachstum anderer Städte überwog der Zuzug aus Deutschland, zum Beispiel in klassischen Universitätsstädten wie Münster (jährlich 6000 neue Einwohner). Auch Leipzig bekam jährlich etwa 10.000 neue Einwohner, in Dresden waren es 6400. Sie zogen nach Angaben der Bevölkerungsforscher vor allem aus dem nahen Umland zu.

Bei einem dritten Typ Städte hielten sich Binnenwanderung und der Zuzug aus dem Ausland etwa die Waage. Als Beispiel nannte Stedtfeld Köln (9700 Neubürger) und die Region Hannover (5300).

Von

dpa

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