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10.12.2012

13:49 Uhr

Zwei Tote

Schnee und Glatteis haben Deutschland im Griff

Auch in den kommenden Tagen soll der Winter vor allem den Süden und Osten Deutschlands im Griff haben. Auf glatten und schneebedeckten Straßen gab es bereits jetzt einige schwere Unfälle, zwei Menschen starben.

Wintereinbruch

Heftige Schneefälle sorgen für Verkehrschaos

Wintereinbruch: Heftige Schneefälle sorgen für Verkehrschaos

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BerlinViel Schnee im Süden und Osten, kaum Winter im Nordwesten - und zum Ende der Woche klettern die Temperaturen überall wieder: Schnee und Eis haben nur Teile Deutschlands fest im Griff. Flocken fielen am Montag in den neuen Bundesländern und der südlichen Hälfte der Republik, im Bergland gab es die Gefahr von Schneeverwehungen, wie Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst am Montag in Offenbach sagte. Bei zahlreichen Unfällen auf glatten Straßen gab es Verletzte und vereinzelt auch Tote. Viele Züge fuhren mit Verspätung.

Für das Erzgebirge und Teile Thüringens warnte der Wetterdienst vor Unwettern. Bei starkem bis stürmischem Wind wurden im Laufe des Montags 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee erwartet. Auch für Dienstag und sei dank des Tiefdruckgebiets "Marie" mit weiteren Schneefällen zu rechnen, sagte Meteorologe Ruppert. Besonders im Süden und Osten werde es schneien.

Ab Mittwoch sorgt ein Hochdruckgebiet im Süden für etwas Ruhe, während in den anderen Teilen des Landes mit Schnee zu rechnen ist. Am Wochenende soll es regnen und die Temperaturen werden milder. "Sonntag wird es über all Temperaturen über null Grad geben", sagte Ruppert.

Auf glatten und schneebedeckten Straßen kam es am Montag zu vielen Beulen in Autos, Fußgänger schlitterten über rutschige Gehwege und Autos quälten sich in den Städten durch den Schneematsch. Mehrere Unfälle endeten tödlich. So starb am Montagmorgen ein 54-jähriger Autofahrer auf der Bundesstraße 289 im bayrischen Landkreis Hof, nachdem ein Lastwagen auf schneeglatter Straße in den Gegenverkehr geraten und mit seinem Wagen zusammengeprallt war.

Im Osten von Rheinland-Pfalz fuhr ein 38-Jähriger auf der Autobahn 63 mit seinem Pkw auf glatter Fahrbahn auf einen Lastwagen am Stauende auf und starb. Einige Straßen im Harz wurden nach Angaben der Polizei wegen umgestürzter Bäume oder querstehender Lastwagen gesperrt.

Auf den Bahnstrecken drosselten viele ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn ihr Tempo. Deshalb könne es zu Verspätungen kommen, sagte eine Bahnsprecherin der Netzleitzentrale in Frankfurt am Main. Sie riet allen Reisenden, sich vor der Fahrt auf der Internetseite der Bahn über mögliche Behinderungen zu informieren. Zugausfälle gebe es derzeit im Fernverkehr aber nicht. Viele Berliner mussten dagegen länger in der Kälte auf ihre S-Bahnen warten, weil ein Zug wegen technischer Probleme seine Fahrt unterbrechen musste und andernorts eine Weiche nicht richtig funktionierte.

Von

dapd

Kommentare (9)

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Account gelöscht!

10.12.2012, 11:35 Uhr

Liebes Handelsblatt, was Ihr hier schreibt, ist schlichtweg unmöglich, wie schon im Jahr 2000 in einem Artikel des ehemaligen Nachrichtenmagazins Spiegel im Rahmen der Klima-"Erwärmung" (heute in Klima-"Wandel" umbenannt) erklärt:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html

Auszug: "Nie wieder Schnee?
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie."

Thomas

10.12.2012, 11:48 Uhr

Was der Winter bringt Tote, Ich dachte immer die Erwärmung ist das Schlimmere.
Ich kann mir nicht helfen irgend etwas ist hier falsch.
Entweder ist es in Deutschland nicht Wirklich Winter.
Oder die Kälte ist schlecht und wir sollten ganz schnell viel viel CO² produzieren.
Oder CO² macht nichts am "Klima" und wir können uns nur auf den Winter einstellen also nicht wirklich etwas am "Klima/Wetter auf 30 Jahre an einem bestimmten Ort" ändern.
Allerdings wurden wir dann warscheinlich betrogen.

"In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie."

Account gelöscht!

10.12.2012, 11:58 Uhr

Was, der Artikel wurde nach einer knappen Stunde schon auf die ganz hinteren Ränge verbannt? Ich hoffe, mein Kommentar ist nicht schuld an dieser Abstufung. Ich bin mir nämlich sicher, daß Millionen Leser gespannt die Nachricht lesen, daß es im Winter womöglich schneit und Glatteis hat!

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