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07.12.2016

09:03 Uhr

Zweifache Vergewaltigung

Tatverdächtiger in Bochum ist gefasst

Zwei Frauen waren im August und November in der Nähe der Ruhr-Universität in Bochum vergewaltigt worden. Jetzt der Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Der entscheidende Hinweis kam vom Lebensgefährten eines der Opfer.

Die Polizei Bochum hat einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann soll im August und November zwei Frauen in der Nähe der Ruhr-Universität in Bochum vergewaltigt haben. Ein DNA-Test hat die Vermutung der Polizei, dass es sich um den Täter handeln könnte, bestätigt. dpa

Tatverdächtiger gefasst

Die Polizei Bochum hat einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann soll im August und November zwei Frauen in der Nähe der Ruhr-Universität in Bochum vergewaltigt haben. Ein DNA-Test hat die Vermutung der Polizei, dass es sich um den Täter handeln könnte, bestätigt.

BochumDer Lebensgefährte des zweiten Vergewaltigungsopfers bringt den entscheidenden Hinweis: Zufällig sieht er vergangenen Donnerstag im Bochumer Uni-Viertel einen Mann im Gebüsch stehen. In unmittelbarer Nähe zu dem Ort, an dem zwei Wochen zuvor seine Partnerin missbraucht wurde.

Geistesgegenwärtig fotografiert er ihn mit einem Handy. Der Mann tritt aus dem Gebüsch heraus und geht davon. Der Lebensgefährte hinterher. Beide werden schneller, schließlich flüchtet der Mann. Die Fotos sind gut, „erstklassige Bilder“ nennt Kommissar Roland Wefelscheidt sie später.

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Schnell führen sie die Ermittler zu einem 31-Jährigen. Nach einem späteren DNA-Test ist sich die Polizei sicher: Der Familienvater soll in Bochum im August und November zwei Frauen angegriffen haben.

Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann berichtet: Der Mann stammt aus dem Irak. Im Dezember 2015 kommt er als Asylbewerber mit seiner Familie nach Deutschland. Seine Familie, das sind seine Frau und zwei Kinder. Festgenommen wird der 31-Jährige in einer Flüchtlingsunterkunft etwa anderthalb Kilometer von den beiden Tatorten entfernt.

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Der Festgenommene bestreite, es gewesen zu sein, sagt Bachmann. Mehr wird am Dienstag über den mutmaßlichen Täter erstmal nicht bekannt. Ein Richter erlässt Haftbefehl.

Und die Opfer? Es waren zwei chinesische Studentinnen, 21 und 27 Jahre alt. Im August soll der Täter die 21-Jährige an einem „recht einsamen Weg“ abgepasst haben. Er zieht sie in ein Gebüsch und verletzt sie schwer. Mehrfach versucht er, sie zu vergewaltigen. Die Polizei sichert DNA, der genetische Fingerabdruck ist den Behörden jedoch unbekannt.

Ein Phantombild wird veröffentlicht. „Es gab sehr wenig Resonanz“, sagt Wefelscheidt. Die Polizei bekommt nur fünf Hinweise. Im November dann die zweite Tat gegen die 27-Jährige nach ähnlichem Muster. Diesmal vollendet der Täter die Vergewaltigung. Die Polizei sichert wieder DNA. Schnell stellt sich heraus, dass es der gleiche Täter gewesen sein muss.

Kommentare (3)

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07.12.2016, 12:09 Uhr

Zwei Frauen in Freiburg werden vergewaltigt und getötet.
Ein anderer hängt seil um den Hals seiner Frau und schleift sie mit dem Pkw durch die Straße.
Heute morgen dann eine Frau angezündet.
Die Attentate in Bayern und die vielen anderen nicht vergessen.
Familienclans ringen 10 Polizisten in Berlin zu Boden.
Drei Tatverdächtige vom Boxerclub Dreieich-Frankfurt treten in einer Nobeldisco in Frankfurt am Main ein Gast zu Tode.
Bekannter türkischer Rocker wird in Gießen erschossen.
u.v.m.



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07.12.2016, 12:22 Uhr

Es kommt nicht darauf an, ob es mehr oder weniger Straftäter mit oder ohne Migrationsgrund sind, sondern u.a. auch wie brutal die Verbrechen gegen Menschen ausgeführt werden. Von steigenden Wohnungsbrüchen und reisenden Straftätern die Menschen niederschlagen oder töten bis hin zur Terrorattacken.

Zwischenzeitlich ist alles dabei.

Meist schon ein Indiz für eine gelunge Integration, bzw. verfehlte.

Die Polizei vor Ort in den bekannten Stadtteilen von Berlin-Alexanderplatz angefangen bis Cotti Duisburg-Marxlohe u.v.a. dürften zwischenzeitlich ein Buch davon schreiben können, wie es so dort zugeht.

Zum Glück berichten auch einige kritische TV-Sender, noch.







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07.12.2016, 17:23 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
Danke

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