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04.01.2013

08:37 Uhr

Ausstellungen 2013

Dürer gegen alle

VonChristiane Fricke

Albrecht Dürer gilt als Maler-Gigant. Wieso seine Kunst so einzigartig ist, will das Frankfurter Städel-Museum zeigen – indem es Dürers Werke mit Arbeiten von Vorläufern und Zeitgenossen konfrontiert.

„Nemesis (Das große Glück)“, ein Kupferstich von Ablrecht Dürer um 1501. U. Edelmann - Städel Museum/ARTO

„Nemesis (Das große Glück)“, ein Kupferstich von Ablrecht Dürer um 1501.

Was ist an der Malerei des Renaissance-Künstlers Albrecht Dürers (1471-1528) so besonders? Was wollte er, und an wem orientierte er sich? Wie reagierten andere Künstler auf ihn? Diesen Fragen geht das Frankfurter Städel-Museum in seinem ehrgeizigen Ausstellungsvorhaben nach.

Grundidee ist, Dürers Kunst mit den Arbeiten von Vorläufern und Zeitgenossen zu konfrontieren. Auf diese Weise bringt das Städel die Werke des Künstlers „zum Sprechen“ und kann zeigen, wie dessen schöpferische Auseinandersetzung mit den Arbeiten der anderen seinen überragenden Rang begründet. Deshalb ist es auch sinnvoll, den „ganzen“ Dürer zu zeigen – anders als die noch nicht lange zurückliegende Schau im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, die das Frühwerk umkreiste.

Die Frankfurter Ausstellung will sich dem Thema chronologisch nähern. So kann sie dem Besucher die Stationen der künstlerischen Entwicklung Dürers und seine sich wandelnden Interessenfelder vor Augen führen. Dabei befindet es sich in einer komfortablen Situation, denn wie kein anderes Museum kann das Städel aus dem eigenen Bestand schöpfen. Daneben werden Hauptwerke aus berühmten Sammlungen wie der National Gallery in London und dem Kunsthistorischen Museum in Wien die Reise nach Frankfurt antreten.

Vom 23. Oktober 2013 bis 2. Februar 2014

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