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03.03.2013

22:38 Uhr

Bayern 3

Gottschalk kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Gottschalk zurück bei „Bayern 3“: Nach langer Zeit lässt sich der Moderator mal wieder bei seiner alten Wirkungsstätte blicken und moderiert die Sendung „Kultabend“. Bei dem einen Gastspiel muss es aber nicht bleiben.

Entertainer Thomas Gottschalk. dpa

Entertainer Thomas Gottschalk.

München„Schön, wieder da zu sein.“ Thomas Gottschalk (62) ist zu seinen Anfängen zurückgekehrt und hat ein Gastspiel beim Radiosender „Bayern 3“ gegeben, wo seine Karriere einst begann. Er moderierte am Sonntag in München die zweistündige Sendung „Kultabend“ mit vielen Erinnerungen und viel Nostalgie.

„Es ist nicht mehr so, wie es mal war“, musste Gottschalk feststellen. „Man macht Radio jetzt im Stehen.“ Trotzdem möglich, dass es nicht bei dem einen Gastspiel bleibt. „Vielleicht darf ich ja nochmal“, sagte Gottschalk zum Abschied. „Ich habe noch Musik für eine Sendung mehr.“

Gottschalks Karrierestationen

Ab 1971

Freier Mitarbeiter des Jugendfunks beim Bayerischen Rundfunk (BR), ab 1973 Sprecher der „Abendschau“-Nachrichten.

1976

Gottschalk wird beim BR Festangestellter und heiratet seine Thea. Erfolg mit witzigen Radiomoderationen bei „Pop nach acht“.  

1977

Er moderiert die Sendung „Telespiele“, die zunächst in einigen Dritten Programmen und ab 1980 bundesweit bei der ARD läuft.

1982

Mit Mike Krüger ist Gottschalk im Kinofilm „Piratensender Powerplay“ zu sehen. Weitere Filmrollen folgen. Zudem wechselt Gottschalk zum ZDF. Bis 1987 präsentiert er dort „Na sowas“, eine Mischung aus Talk- und Musikshow.

26. September 1987

Er moderiert erstmals die ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ als Nachfolger von Frank Elstner.

1990

Gottschalk arbeitet auch für RTL. Von 1992 bis 1995 moderiert er eine Late-Night-Show. 1992/1993 pausiert er bei „Wetten, dass..?“

1995 bis 1997

Neben „Wetten, dass..?“ moderiert er „Gottschalks Hausparty“ bei Sat.1.

1999

Mit seinem Bruder Christoph gründet er die Vermarktungsfirma Dolce Media GmbH in München.

3. Dezember 2011

Gottschalk moderiert zum letzten Mal „Wetten, dass..?“. Es ist seine 151. Show.

23. Januar 2012

Die Vorabendshow „Gottschalk live“ startet in der ARD.

September 2012

Thomas Gottschalk sitzt in der aktuellen „Das Supertalent“-Staffel von RTL in der Jury neben Michelle Hunziker und Dieter Bohlen.

Die Technik hatte ihm allerdings etwas zu schaffen gemacht. „Früher saß ich da mit drei Plattenspielern und war Herr der Lage.“ Das seien die guten Zeiten gewesen. Ein eigener Tiefgaragenplatz beim Bayerischen Rundfunk, Pfeife rauchen im Büro - „das war auch die glücklichste Zeit meines Lebens“.

Passend zur nostalgischen Stimmung spielte Gottschalk Musik von Peter Gabriel, Def Leppard, R.E.M., Queen oder AC/DC - und „Here I go again“ von Whitesnake. Von Interpreten neueren Datums schaffte es kaum jemand in die Sendung. Nur Green Day stand auf der Playlist. Gottschalk telefonierte mit alten Fans, las deren Briefe vor und machte sich immer wieder auch über sein fortgeschrittenes Alter - und das seiner Hörer - lustig.

„Ein paar Überlebende müsste es noch geben aus dieser Zeit“, sagte Gottschalk. „Man glaubt ja nicht, wie alt diese Leute inzwischen sind, die mir damals zugehört haben.“ Oder: „Meine Hörer heißen eben noch Hans und Petra und so.“ Auch den Skandal um den Schleichwerbungs-Verdacht in der ZDF-Show „Wetten, dass...“ baute er ein und sagte, nachdem er von Cowboy-Stiefeln erzählt hatte: „Ein bisschen Schleichwerbung muss schon sein - sonst merkt ja keiner, dass ich's bin.“

Kommentare (3)

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svebes

03.03.2013, 23:12 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

04.03.2013, 00:28 Uhr

Gottschalk findet irgendwie immer einen Weg seinen feudalen Lebensstil durch die GEZ-Gebuehren finanzieren zu lassen.

Gordon

04.03.2013, 09:28 Uhr

Das ist doch nicht seine Schuld.

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