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06.02.2014

17:06 Uhr

Berlinale vor dem Start

Viel Glamour und ein kleiner Schatten

Startschuss für das Bären-Rennen: Im Berlinale-Palast in Berlin werden am Donnerstagabend die 64. Internationalen Filmfestspiele mit großen Staraufgebot eröffnet. Doch ein Schatten liegt auf der Glamour-Veranstaltung.

Staraufgebot bei Eröffnungsfilm

„The Grand Budapest Hotel“ eröffnet die Berlinale

Staraufgebot bei Eröffnungsfilm: „The Grand Budapest Hotel“ eröffnet die Berlinale

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BerlinMit der Tragikomödie „Grand Budapest Hotel“ von US-Regisseur Wes Anderson werden am Donnerstagabend (19.30 Uhr) die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnet. Zur Weltpremiere des unter anderem im sächsischen Görlitz gedrehten Films kommen Stars wie Bill Murray, Ralph Fiennes, Jeff Goldblum und Tilda Swinton. Die Berlinale zeigt bis zum 16. Februar 400 Filme aus aller Welt.

Im Wettbewerb treten 20 Produktionen im Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären an. Aus Deutschland sind vier Filme dabei: „Zwischen Welten“ von Feo Aladag, „Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf, „Kreuzweg“ von Dietrich Brüggemann und „Jack“ von Edward Berger.

George Clooney stellt seinen außer Konkurrenz laufenden Thriller „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“ vor, der von der Rettung bedeutender Kunstschätze vor den Nazis erzählt. Den Frauenscharm nannte Berlinale-Chef Dieter Kosslick jüngst den „G-Punkt der Berlinale“.

Ort der Stars

Die Zahlen

Als größtes Publikumsfestival der Welt zeigen die 64. Berliner Filmfestspiele rund 400 Filme. Neben der Goldenen Palme von Cannes und dem Goldenen Löwen von Venedig gehört der Goldene Bär aus Berlin zu den international begehrtesten Filmpreisen.

Gute Chance für Autogrammjäger

Wer seinen Kinoidolen mal ganz nah sein will, hat im Promitrubel am Potsdamer Platz die besten Chancen. Stars wie George Clooney, Matt Damon, Ralph Fiennes, Jean Dujardin und Cate Blanchett werden dort ebenso erwartet wie Bruno Ganz.

Die Eröffnung

Der Eröffnungsfilm ist dieses Jahr Wes Andersons „The Grand Budapest Hotel“. Die Hauptrollen spielen Ralph Fiennes und Toni Revolori. Die Hollywood-Produktion wurde größtenteils in Görlitz und in den Filmstudios von Babelsberg gedreht.

Die Jury

Zur achtköpfigen Jury um Produzent und Drehbuchautor James Schamus gehören Barbara Broccoli, Trine Dyrholm, Mitra Faharani, Greta Gerwig, Michel Gondry, Tony Leung und Oscar-Preisträger Christoph Waltz. Die internationale Jury entscheidet über die Vergabe des Goldenen und Silbernen Bären.

Die Konkurrenz

Um die Berlinale-Trophäen konkurrieren 20 Filme. Darunter sind in diesem Jahr vier deutsche Beiträge.

Etat der Berlinale

Die Berlinale soll der Stadt Berlin 125 Millionen Euro einbringen. Der Etat des Filmfestivals beläuft sich auf 21 Millionen Euro. Etwa 300.000 Tickets werden verkauft.

Als Weltpremiere wird Lars von Triers „Nymphomaniac Volume I“ in einer unzensierten Langfassung gezeigt. Charlotte Gainsbourg spielt darin eine Sexsüchtige.

Zur Eröffnungsgala wird auf dem roten Teppich ein großes Staraufgebot erwartet. Die Hollywoodstars Bradley Cooper, Pierce Brosnan, Viggo Mortensen und US-Regisseur David O. Russell stehen ebenso auf der Gästeliste wie die deutschen Schauspieler Mario Adorf, Moritz Bleibtreu, Hannelore Elsner, Corinna Harfouch und Marie Bäumer. Auch die Regisseur Tom Tykwer und Volker Schlöndorff haben ihr Kommen zugesagt. Durch den Eröffnungsabend führen Berlinale-Chef Dieter Kosslick und Comedystar Anke Engelke.

Dem Deutschen Film geht es gut: Der Marktanteil deutscher Filme ist in deutschen Kinos von 18,1 auf 23,2 Prozent gestiegen, wie der Berliner Morgenpost berichtete. Passend wenn auch zeitlich dem Zufall geschuldet, hat gerade das Bundesverfassungsgericht die deutsche Filmförderung als rechtmäßig durchgewinkt.

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