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04.02.2017

12:39 Uhr

Buchtipp „Ted Talks“

Wie man seine Zuhörer begeistert

VonChristian Rickens

Auf YouTube finden die unterhaltsamen Ted Talks Millionen Zuschauer. Chris Anderson, Veranstalter der Reihe, erklärt in seinem Buch das Geheimnis von Vorträgen, die niemanden kalt lassen.

DüsseldorfNeben zu schwachen Händetrocknern und den Gratis-Sandwiches bei Eurowings zählen schlechte Vorträge zu den großen Menschheitsgeißeln des 21. Jahrhunderts. Tag für Tag verplempern Millionen von Menschen wertvolle Lebenszeit in Konferenzräumen und lauschen Rednern, die entweder keine Ahnung haben, was sie eigentlich sagen wollen.

Oder keine Ahnung haben, wie sie ihre Botschaft dem Publikum vermitteln können. Unzählige Bücher über besseres Präsentieren konnten daran nichts ändern. Warum noch eines? Nun, zunächst einmal weil dieser Ratgeber direkt aus dem Vatikan der Rhetorik kommt.

Die Ted-Konferenz (die Abkürzung steht für „Technology, Entertainment, Design“) hat sich innerhalb von drei Jahrzehnten zu einem der weltweit wichtigsten Foren für den interdisziplinären Austausch von Ideen entwickelt.

„Spiegel“-Bestseller Sachbuch

Platz 1

Eckart von Hirschhausen
Wunder wirken Wunder
Rowohlt, Euro 19,95

Stand: 04.03.2017

Platz 2

Roger Willemsen
Wer wir waren
S. Fischer, Euro 12,00

Platz 3

Cameron Bloom
Penguin Bloom
Knaus, Euro 19,99

Platz 4

Peter Wohlleben
Das geheime Leben der Bäume
Ludwig, Euro 19,99

Platz 5

Andrea Wulf
Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur
C. Bertelsmann, Euro 24,99

Platz 6

Yuval Noah Harari
Homo Deus
C.H. Beck, Euro 24,95

Platz 7

Christian Nürnberger und Petra Gerster
Der rebellische Mönch, die entlaufene Nonne und der größte Bestseller aller Zeiten
Gabriel, Euro 14,99

Platz 8

Michail Gorbatschow
Kommt endlich zur Vernunft - Nie wieder Krieg!
Benevento, Euro 7,00

Platz 9

Horst Lichter
Keine Zeit für Arschlöcher!
Gräfe und Unzer, Euro 16,99

Platz 10

Peter Wohlleben
Das Seelenleben der Tiere
Ludwig, Euro 19,99

Quelle: Im Auftrag des Hamburger Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ ermittelt das Fachmagazin „buchreport“ wöchentlich die Bestsellerlisten durch elektronische Abfrage der Verkaufszahlen bei rund 450 Buchhändlern.

Zur jährlichen Hauptkonferenz, ursprünglich in Monterrey, inzwischen in Vancouver abgehalten, sind unzählige Ableger rund um den Globus hinzugekommen. Zu den Markenzeichen der Ted-Konferenz gehört die Redezeitbegrenzung auf 18 Minuten und der große Wert, den die Veranstalter auf packende, innovative Vortragsweise legen. Überspitzt gesagt: Ein guter Ted-Vortrag darf alles, nur nicht langweilen.

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Immer mehr Firmen setzen auf flexible Bürokonzepte. Das gilt nicht nur für hippe Start-ups, sondern auch für traditionsbewusste Großkonzerne und sogar Staatsunternehmen. Es geht darum, junge Talente für sich zu gewinnen.

Wie sich dieses Ziel einlösen lässt, beschreibt Chris Anderson in seinem Buch "Ted Talks: Die Kunst der öffentlichen Rede. Das offizielle Handbuch". Der Journalist und Medienunternehmer hat die Marke Ted 2002 gekauft und führt seitdem das Konferenzgeschäft.

Er beginnt sein Werk mit der trivialsten und zugleich schwierigsten Regel: Ein guter Vortrag braucht eine Idee. Eine Botschaft, die man dem Publikum mitteilen möchte. „Form ohne Inhalt ist unerträglich“, urteilt Anderson.

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