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18.02.2004

17:10 Uhr

„Bush on the Couch“

Anti-Bush-Bücher überschwemmen den Markt

Amerikanische Verlage haben für die nächsten Monate eine Flut von Bush-kritischen Veröffentlichungen angekündigt. Mindestens 25 Bücher würden in den nächsten Monaten den US-Präsidenten und seine Politik auseinander nehme, hieß es am Mittwoch.

HB NEW YORK. Michael Moore ist nicht allein. Nach seinem Bestseller „Volle Deckung, Mr. Bush“ und dem Erfolg ähnlicher Bücher anderer Autoren haben amerikanische Verlage für die nächsten Monate eine Flut von Bush-kritischen Veröffentlichungen angekündigt. Mindestens 25 Bücher würden in den nächsten Monaten den US-Präsidenten und seine Politik auseinander nehmen, berichtete die Zeitung „USA Today“ am Dienstag unter der Überschrift „Bush im Sperrfeuer von Büchern“.

Zu den meistverkauften der bereits erschienen „No-Bush-Titel“ gehört neben Moores „Volle Deckung“ die Abrechnung des gefeuerten Finanzministers Paul O'Neill mit der derzeitigen Führung im Weißen Haus, „The Price of Loyality“. Darin schreibt er, dass Bush und seine Hintermänner den Irak-Krieg bereits lange vor den Terroranschlägen am 11. September 2001 geplant hätten.

Im März kommt mit dem Titel „Against All Enemies: Inside the White House's War on Terror“ ein weiteres Buch eines Ex-Insiders der Bush-Administration in den Handel: Richard Clarke, einst der „Konter- Terrorismus-Zar“, rechnet darin mit allem ab, was aus seiner Sicht an Bushs Anti-Terrorismus-Kampagne falsch gelaufen ist. Ebenfalls im März erscheint Craig Ungers „House of Bush, House of Saud“. Der Autor verspricht, dunkle Kanäle der finanziellen und persönlichen Bindungen zwischen der Bush-Familie und dem saudiarabischen Königshaus aufzudecken.

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