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30.01.2017

14:08 Uhr

Centre Pompidou

Pariser Kulturzentrum wird 40 Jahre alt

Das Pariser Centre Pompidou hat Grund zum Feiern: 40 Jahre nach der Eröffnung zieht es Millionen von Besuchern an. Nach Metz und Málaga gründet es nun in Brüssel einen Ableger. Missklänge gibt es dennoch.

Einen Ableger hat das berühmte Pariser Kulturzentrum auch in Málaga. In Brüssel wird noch gebaut. dpa

Centre Pompidou in Metz

Einen Ableger hat das berühmte Pariser Kulturzentrum auch in Málaga. In Brüssel wird noch gebaut.

ParisSo ausgiebig wie dieses Jahr hat das Centre Pompidou seinen Geburtstag noch nie gefeiert. Mit einer Werkschau über Wassily Kandinsky gab es bereits Ende Oktober im Kunstmuseum in Grenoble den Startschuss, obwohl es erst am 31. Januar 1977 eröffnet wurde. Nach 40 Jahren gehört das Centre Pompidou zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Paris und zu den bedeutendsten Museen weltweit. Eine Bilanz, die das Pariser Kultur- und Kunstzentrum bis zum März 2018 feiert. Auf dem Jubiläumsprogramm stehen Ausstellungen, Konzerte und Performances in 40 Städten.

Das Pariser Centre Pompidou geht auf die Initiative des damaligen Präsidenten Georges Pompidou zurück. Mit der Institution inmitten der Metropole wollte er die Stadt wieder in den Rang einer internationalen Kultur- und Kunstmetropole hieven. Neben einer Bibliothek und einem Institut für elektroakustische Forschung (Ircam) zog in den bunten Röhrenbau vor allem das Museum für moderne Kunst (MNAM).

Mit rund 120.000 Werken ist es zum Aushängeschild des Zentrums geworden - und zu einem der bedeutendsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst weltweit. Im Jahr 2016 zog es zum achten Mal in Folge mehr als drei Millionen Besucher an. Im Vergleich zu 2015 stieg die Zahl um neun Prozent auf 3,335 Millionen Besucher an – trotz Terroranschlägen und Terrorangst.

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„Mit diesem Geburtstag, den wir landesweit feiern, wollen wir die Bedeutung des kulturellen Netzwerks in Frankreich unterstreichen“, sagte Serge Lasvignes, der Präsident des Centre Pompidou. Lasvignes, der seit März 2015 an der Spitze der Einrichtung steht, hob bei der Pressekonferenz zur Jubiläumssaison die großzügige Leihpolitik des Museums hervor. Durchschnittlich würden jährlich 5.000 Werke das Mutterhaus für temporäre Ausstellungen oder als Dauerleihgaben verlassen, erklärte er.

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