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25.02.2012

01:35 Uhr

Césarsieger

Stummfilm „The Artist“ räumt weiter ab

Der Erfolg des Stummfilms „The Artist“ reißt nicht ab. Bei der Vergabe der französischen Filmpreise wurde die Komödie gleich mit sechs Trophäen ausgezeichnet. Auch für die Oscars gilt der Film als Favorit.

Die stolzen Gewinner in Paris. dpa

Die stolzen Gewinner in Paris.

ParisDer Stummfilm „The Artist“ setzt seinen Triumphzug fort. Die französische Filmakademie hat die Komödie von Michel Hazanavicius am Freitagabend in Paris gleich mit sechs Trophäen ausgezeichnet, darunter die Césaren für den besten Film, die beste Regie und die beste Schauspielerin.

Der Film mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in den Hauptrollen ging zwar mit zehn Nominierungen in das Rennen um die französischen César-Filmpreise, doch überwiegend in Nebenkategorien. Der César-Favorit „Polisse“ von Maïwenn Le Besco musste sich mit dem Preis für den besten Schnitt begnügen.

Der Polizeifilm ging mit 13 Nominierungen in den Wettkampf. „The Artist“, der die Geschichte des Stummfilmstars George Valentin erzählt, ist bereits mit drei Golden Globes ausgezeichnet worden, sieben Awards der British Academy of Film and Television (BAFTA) und dem spanischen Goya für den besten europäischen Film.

Mit zehn Nominierungen zählt er zu den großen Favoriten der Oscar-Verleihung in Hollywood am 26. Februar. Die Trophäe für den besten ausländischen Film ging an das Beziehungsdrama „Nader und Simin - eine Trennung“ von Asghar Farhadi. Der Film gewann 2011 auf den Filmfestspielen in Berlin als erster iranischer Beitrag den Goldenen Bären. Er erzählt eine dramatische Familiengeschichte aus dem iranischen Alltag von heute.

Der französische Filmpreis gilt als Gegenstück zum amerikanischen Oscar, der am Sonntag vergeben wird, bei dem „Nader und Simin - eine Trennung“ als bester ausländischer Film im Rennen ist. Die Ehrentrophäe ging an die britische Schauspielerin Kate Winslet („Titanic“, „Vergiss mein nicht !“).

Die 36-Jährige nahm zudem in Vertretung des Filmemachers Roman Polanski den Preis für die beste Literaturverfilmung für „Der Gott des Gemetzels“ entgegen nach dem gleichnamigen Theaterstück von Yasmina Reza. In dem Polanski-Film spielt Winslet eine Mutter, die der blutigen Rauferei ihres Sohnes ein Ende setzen will.

Von

dpa

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