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11.08.2011

14:19 Uhr

Charlotte Roche

„Wir verachten den sexuell aktiven Mann“

Mit tabulosen Sexromanen machte Charlotte Roche Schlagzeilen. Nun hat die Bestsellerautorin erklärt, warum Sex für sie ein Mittel ist, um Ängst zu vergessen - und Fremdgehen kein Problem ist.

In ihrem neuen Buch "Schoßgebete" beschäftigt sich Charlotte Roche mit dem Sex in der Ehe. Quelle: dapd

In ihrem neuen Buch "Schoßgebete" beschäftigt sich Charlotte Roche mit dem Sex in der Ehe.

HamburgFür Bestsellerautorin Charlotte Roche ist Sex ein Mittel, um Ängste zu überwinden. „Wenn ich mit einem Mann schlafe, muss ich an nichts mehr denken, vergesse alle meine Ängste. Wenn ich keinen Sex habe, habe ich Angst“, sagte die 33-Jährige dem „Zeitmagazin“. Sie sehe zudem im Fremdgehen eine Chance. Sie glaube, „dass es hilft, fremdzugehen, um bei der großen Liebe bleiben zu können“. Für sie sei der „domestizierte Mann, der von sich behauptet, nur auf seine eigene Frau zu stehen, nie fremd- oder in den Puff zu gehen“ ein Ergebnis eines falsch verstandenen Feminismus. „Wir verachten den sexuell aktiven Mann so wie die sexuell aktive Frau“, sagte sie.

Nach ihrem Bestsellerroman „Feuchtgebiete“ hat sie jetzt den Roman „Schoßgebete“ veröffentlicht. „Feuchtgebiete“ hatte wegen seiner tabulosen Schilderung der Sexerlebnisse einer jungen Frau für Aufsehen gesorgt, viele vermuteten, die Autorin habe eigene Erlebnisse in Helen Memel, der Hauptfigur des 2008 erschienen Buchs, verarbeitet. Helen Memel sei aber eine reine Kunstfigur gewesen, sagte die Autorin nun. Sie empfinde es als „sehr lustig“, Leser und Kritiker so an der Nase herumgeführt zu haben.

Von

afp

Kommentare (2)

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reha

11.08.2011, 15:47 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Mann

11.08.2011, 15:53 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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