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05.05.2011

10:08 Uhr

Christie’s Impressionisten und Moderne

Neue Sammler bevorzugen Bilder in kräftigen Farben

VonSusanne Schreiber

156 Millionen Dollar nahm Christie’s in New York ein. 47 Werke fanden am Mittwochabend über das Auktionshaus einen Käufer. Ein ansehnliches Ergebnis, aber keines, das zur Euphorie Anlass gäbe.

Maurice de Vlamincks  "Paysage de banlieue" erzielte einen Rekordpreis. Quelle: Christie's

Maurice de Vlamincks "Paysage de banlieue" erzielte einen Rekordpreis.

Düsseldorf156 Millionen Dollar nahm Christie’s am Dienstagabend in New York ein. In der Auktion mit Impressionisten und Moderner Kunst konnten von 57 angebotenen Werken 47 verkauft werden. Ein ansehnliches Ergebnis, aber keines, das zur Euphorie Anlass gäbe.

Denn die Bieter bleiben wählerisch und agieren mit Augenmaß. Immerhin verzeichnet Christie’s drei Gemälde über der 20-Millionen-Dolllar-Schwelle. Die von der New Yorker Galerie Acquavella bewilligten 22,5 Millionen Dollar für die farbkräftige Landschaft von Maurice de Vlaminck sind eine Weltrekord für den Hauptmeister der französischen „Fauvisten“, die die Farbe wild einsetzten. Das ist ein Trend in diesem Frühjahr: die Farben müssen kräftig sein, dann ziehen die Preise an. So konnte der viel weniger bekannte Maximilien Luce mit seiner gepünktelten Ansicht von „Notre Dame in Paris“ den unteren Schätzpreis verdoppeln. Der Käufer von Luce, ein Sammler aus Europa, übernahm auch ein farbfreudigen Gemälde von Henri Matisse für 17,8 Millionen Euro. Matisse hatte den Blick aus einem Zimmer auf die südfranzösische Landschaft 1911 gemalt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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