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09.05.2012

15:18 Uhr

Christie's

Verkaufsrekorde für zeitgenössische Kunst gebrochen

Der Kunstmarkt boomt derzeit: Nach dem Auktionsrekord für Munchs „Schrei“ hat auch zeitgenössische Kunst in New York Höchstpreise erzielt.

Von der Krise keine Spur

Unterm Hammer: Mega-Auktion bei Christie's

Von der Krise keine Spur: Unterm Hammer: Mega-Auktion bei Christie's

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New YorkHöchstpreise für Rothko und Gerhard Richter - auf dem Kunstmarkt geht die Rekordjagd weiter. Eine Woche nach der Rekordversteigerung von Edvard Munchs „Der Schrei“ für fast 120 Millionen Dollar bei Sotheby's hat nun Konkurrent Christie's nachgelegt.

Die Auktion zeitgenössischer Kunst am Dienstagabend (Ortszeit) in New York war mit 388,5 Millionen Dollar (300 Millionen Euro) laut Christie's die erfolgreichste Auktion der Kunstgeschichte in dieser Kategorie. Für gleich 14 Künstler wurden neue Rekorde gemeldet.

So wurde Mark Rothkos Bild „Orange, Red, Yellow“ aus dem Jahre 1961 für 86,9 Millionen Dollar verkauft - das Doppelte des Schätzpreises. Das große Bild ist in verschiedenen Orangetönen gehalten und erinnert an einen Sonnenuntergang.

Es ist nicht nur das teuerste Bild, das je von dem in Lettland geborenen Maler verkauft wurde. Laut Christie's hält „Orange, Red, Yellow“ nun auch den Rekord für das teuerste Bild der zeitgenössischen Kunst, das überhaupt je versteigert wurde. Nach dem Startgebot von 24 Millionen hatte sich ein Bieterkrimi entwickelt, der erst nach sieben Minuten und mit dem Rekordpreis endete. Der depressive Rothko hatte sich 1970 das Leben genommen.

Auch für den Deutschen Gerhard Richter gibt es einen neuen Rekord. Sein „Abstraktes Bild (798-3)“ von 1993 wurde für gut 21,8 Millionen Dollar verkauft - fast das Doppelte des Schätzpreises. Der Zuschlag kam erst nach einem Bieterduell mit gut 30 Geboten.

Kommentare (1)

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09.05.2012, 21:34 Uhr

...die Auswüchse eines korrupten, betrügerischen Geldsystems das sich gerade selbst erledigt.

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