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23.01.2006

11:00 Uhr

Chronik

Das Leben von Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart war ein Genie. Schon als Kind begann er zu komponieren. Hier die wichtigsten Daten seines Lebens:

1756: Mozart wird am 27. Januar in Salzburg geboren und einen Tag später auf den Namen Johannes Chrysostomos Wolfgangus Theophilus Mozart getauft. In Italien nennt er sich ab 1770 Wolfgango Amadeo, später Wolfgang Amadé.

1761: Der Fünfjährige schreibt seine ersten Kompositionen. Erster öffentlicher Auftritt in Salzburg.

1762: Mit seinem Vater Leopold und seiner fünf Jahre älteren Schwester reist Mozart nach München, Passau und Wien, wo die talentierten Kinder vor dem Adel auftreten.

1763: Zusammen mit seiner Familie startet das Wunderkind eine dreieinhalbjährige Europa-Tournee.

1764: Seine ersten gedruckten Kompositionen erscheinen, 16 Sonaten für Klavier und Violine.

1767: Die Familie reist nach Wien, wo Mozart 1768 seine erste Oper, „La finta semplice“, komponiert.

1769: Mozart wird unbesoldeter 3. Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle und reist erstmals nach Italien. Dort erhält er die päpstliche Auszeichnung eines Ritters vom Goldenen Sporn und wird in die Accademia Filarmonica di Bologna aufgenommen.

1770: Der Junge erhält vom Papst in Rom den Orden vom Goldenen Sporn.

1771: Mozarts zweite Italienreise.

1772: Mozart steigt zum besoldeten Konzertmeister auf. Den engen Regeln in Salzburg versucht er durch Reisen zu entkommen. So begibt er sich auch auf seine dritte Italienreise. Fünf Jahre später bittet er um seine Entlassung.

1778: Nach erfolgloser Jobsuche in München, Augsburg und Mannheim, reist Mozart mit seiner Mutter nach Paris. Er findet keine Anstellung, seine Mutter stirbt.

1779: Nach seiner Rückkehr nach Salzburg wird der junge Mann zum Hof- und Domorganisten ernannt.

1780: Fertigstellung der Oper „Idomeneo“, die in München uraufgeführt wird.

1781: Endgültiger Bruch mit seinem Salzburger Dienstherren. Er zieht als freischaffender Künstler nach Wien. Im Auftrag Kaiser Joseph II. komponiert er die „Entführung aus dem Serail“.

1782: Erster Wiener Opernerfolg mit dem im Juli aufgeführten Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“. Mozart heiratet Constanze Weber im Wiener Stephansdom. In den folgenden Jahren bringt sie sechs Kinder zur Welt. Vier von ihnen sterben bereits kurze Zeit nach der Geburt.

1783: In der Salzburger Stiftskirche St. Peter findet die Uraufführung der C-Moll-Messe statt.

1784: Er tritt der Wiener Freimaurerloge „Zur Wohltätigkeit“ bei.

1785: Die Streichquartette erscheinen. Sie sind seinem Freund Joseph Haydn gewidmet.

1786: Die zwei Opern „Der Schauspieldirektor“ und „Die Hochzeit des Figaro“ werden erstmals in der Öffentlichkeit gespielt.

1787: Mozart wird zum kaiserlichen Kammerkomponisten ernannt, „Don Giovanni“ wird in Prag uraufgeführt.

1788: Mozart schreibt in zehn Wochen drei große Sinfonien.

1791: Die „Zauberflöte“ wird in Wien uraufgeführt. Der kränkliche Komponist beginnt darauf mit der Arbeit an einem letzten Werk - dem unvollendet gebliebenen Requiem. Nach einigen Tagen schwerer Krankheit stirbt Mozart am 5. Dezember an einem Fieber. Er wird auf dem Friedhof St. Marx vor den Toren Wiens bestattet. Die genaue Todesursache ist bis heute unklar.

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