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16.02.2012

14:10 Uhr

Der Fall des Thomas Gottschalk

ARD-Werbetochter senkt Gottschalks Werbetarife

Der Fall des einstigen Königs der Samstagabend-Unterhaltung geht weiter. Nach miserablen Quoten für wird „Gottschalk Live“ nun billiger - zumindest für die Werbekundschaft. Die ARD-Tochterfirma senkte die Werbetarife.

Die Quoten der ARD-Vorabendshow "Gottschalk Live" lassen zu wünschen übrig. dpa

Die Quoten der ARD-Vorabendshow "Gottschalk Live" lassen zu wünschen übrig.

BerlinDie Sales & Services (AS&S) hat die Werbetarife im Umfeld von Thomas Gottschalks neuer Vorabendshow wegen sinkender Quoten um durchschnittlich 30 Prozent gesenkt. Ein AS&S-Sprecher bestätigte am Donnerstag einen Bericht des Branchendienstes „Werben & Verkaufen“.

„Es ist ein übliches Verfahren im Vermarktungsgeschäft, die Werbetarife an die aktuelle Wettbewerbssituation eines Formats anzupassen“, sagte der Sprecher. „Diese Anpassungen, die wir jetzt vornehmen, tragen der aktuellen Situation Rechnung und können natürlich bei steigenden Marktanteilen auch wieder nach oben angepasst werden.“

Das Vorabendprogramm vor der „Tagesschau“ refinanziert die ARD durch Werbeeinnahmen. Reichen die möglicherweise nicht aus, um die kostspielige Gottschalk-Show zu decken? „Was die Refinanzierungen einzelner Formate angeht, so haben wir keine Sorgenfalten, was die angemessene Auslastung unserer Werbeblöcke in der halben Stunde vor Acht betrifft“, sagte der Sprecher. Gottschalk (61) hatte nach seinem Wechsel vom ZDF zur ARD am 23. Januar mit seiner vier Mal die Woche ausgestrahlten 19.20-Uhr-Show begonnen.

Nach einer Einschaltquote von 4,34 Millionen Zuschauern zum Start sank der Zuspruch kontinuierlich und hat sich bei 1,5 Millionen Zuschauern eingependelt.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Fersehgucker

16.02.2012, 15:15 Uhr

Die Sendung sollte schnellstens eingestellt werden. Es gibt besser Reportagen als diese Selbstbeweihräucherung. Wir schauen uns diese Sendung nicht mehr an.

CHAOTENLADEN

16.02.2012, 15:40 Uhr

JA!- Keine Sorgenfalten aufkommen lassen in dieser fünften Jahreszeit! Ganz besonders nicht bei den Verantwortlichen! Jetzt großzügig kompensieren, später wieder neu verhandeln.- So wird es klappen, und fast niemand wird sich daran stören! Merken tut anscheinend schon lange niemand mehr irgendwas!

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