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14.01.2011

21:53 Uhr

Deutscher Filmpreis

Tykwer, Fitz und Elsner räumen ab

Der Ehrenpreis ging an Hannelore Elsner, die Abräumer des Abends waren aber etwas jünger: Die Filme von Tom Tykwer und Florian David Fitz bekamen beim Bayerischen Filmpreis gleich zwei Auszeichnungen - allerdings musste Tykwer auf dem Roten Teppich aber schnell Platz machen.

Ausgezeichnet mit dem Ehrenpreis: Hannelore Elsner. dpa

Ausgezeichnet mit dem Ehrenpreis: Hannelore Elsner.

HB MÜNCHEN. Tom Tykwers Beziehungsfilm "Drei" hat am Freitagabend bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises in München gleich zwei Trophäen abgeräumt. Tykwer bekam den Preis für die beste Regie, seine Hauptdarstellerin in der Dreiecksgeschichte, Sophie Rois, wurde als beste Darstellerin ausgezeichnet.

Tykwer bekam den Preis von dem Betreiber des Kinos überreicht, in dem er zu Schulzeiten gearbeitet und seine Liebe zum Film entdeckt hatte. Der outete den Star-Regisseur als großen Horrorfilm-Fan mit panischer Angst vor Spinnen.

Tykwer zeigte sich stolz: "Wir nehmen den Preis alle ziemlich ernst - das ist kein Preis von der Stange", sagte er kurz vor der Verleihung. In seiner Dankesrede brach er dann eine Lanze für die Filmförderung von Bund und Land ohne die es "Drei" - wie er sagte - nicht gegeben hätte. "Es ist ein Film geworden, der mir sehr am Herzen liegt."

All die Ehre nutzte Tykwer auf dem Roten Teppich allerdings nicht viel. "Geht bitte mal schnell aus dem Weg! Der Ministerpräsident!". Ein Sicherheitsbeamter schob den Regisseur ein wenig unsanft aus dem Weg, als Horst Seehofer und seine Ehefrau Karin nahten. Tykwers Schauspielerin Rois dankte in erster Linie ihrem Kameramann: "Ich habe noch nie in meinem Leben so gut ausgesehen wie in diesem Film", sagte sie. Beide Preise sind mit jeweils 10 000 Euro dotiert.

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