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14.01.2011

11:21 Uhr

Düsseldorf

Flaue Zahlen für die zweite Quadriennale

Vonsds

Die Quadriennale in Düsseldorf war in diesem Jahr offensichtlich nicht so erfolgreich, wie man es sich erhofft hatte. Deutlich weniger Besucher pilgerten in die Kunstausstellungen, als es die hohen Fördermittel der Stadt hätten erwarten lassen können.

Katharina Grosses unbetiteltes Farbobjekt steht der Düsseldorfer Johanneskirche gut. Die Ellipse bleibt noch bis in den Sommer 2011 hinein installiert. Katharina Grosse und VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Katharina Grosses unbetiteltes Farbobjekt steht der Düsseldorfer Johanneskirche gut. Die Ellipse bleibt noch bis in den Sommer 2011 hinein installiert.

Zehn Museen, vier Partner-Institutionen und 30 Galerien aus Düsseldorf haben mit hochkarätigen Ausstellungen zur 2. Quadriennale beigetragen. Nach 129 Tagen geht die alle vier Jahre stattfindende Großveranstaltung in einer großen Finale-Nacht am 15./16. Januar zu Ende. Doch die am Mittwoch von der Quadriennale GmbH vorgestellten Zahlen enttäuschen. Insgesamt besuchten nur gut 230 000 Kunstfreunde (2006: 380 000) die anspruchsvollen Ausstellungen zu jener Kunst, die von Düsseldorf aus Weltgeltung erlangte. 100 000 pilgerten zu Beuys, 25 000 zu Paik, 14 000 zu Broodthaers, 10 000 zu Byars und 6 000 in die Akademiegalerie zur Schau mit Zeichnungen aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Bei 5 Millionen Euro Extramitteln geht es der Stadt Düsseldorf um die Kunst, aber auch um das Stadtmarketing. Das Thema für die Ausgabe 2014 steht noch nicht fest.

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